Home Hessen GREILICH: Aufhebung der ‎Altershöchstgrenze ist positiv – Neuregelung der Ruhegehaltsansprüche greift zu kurz
Hessen

GREILICH: Aufhebung der ‎Altershöchstgrenze ist positiv – Neuregelung der Ruhegehaltsansprüche greift zu kurz

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) „‎Die heutige Anhörung zur Reform des Dienstrechts kommunaler Wahlbeamter hat gezeigt, dass die Vorschläge der schwarz-grünen Koalition zwar grundsätzlich in die richtige Richtung gehen, aber an einigen Stellen nicht zu Ende gedacht sind. Dies gilt insbesondere für die Neuregelung der Versorgungsansprüche: Richtig ist, dass es weder sachgerecht noch vermittelbar ist, dass schon nach nur einer Wahlperiode und völlig unabhängig der Umstände eines Ausscheidens aus dem Amt ein erheblicher, lebenslanger Versorgungsanspruch entsteht. Die von der Koalition nunmehr vorgeschlagene Lösung mit einer Kombination aus Mindestalter von 55 bzw. 60 Jahren und einer Mindestamtszeit von 8 Jahren zur Entstehung von Ansprüchen wird zwar zu Einsparungen führen, aber auch dazu, dass die Attraktivität zur Übernahme von Wahlämtern für junge Kandidaten oder erfahrene Beamte massiv sinkt. Wir plädieren daher wie beispielsweise auch vom Bund der Steuerzahler vorgeschlagen für einen echten Systemwechsel: Die beamtenrechtlichen Versorgungsansprüche sollten für kommunale Wahlbeamte vollständig abgeschafft werden. Stattdessen sollte die Besoldung angehoben und dafür die Altersvorsorge von den Bürgermeistern und Landräten eigenständig organisiert werden. Dass dies funktionieren kann, zeigt das Beispiel Nordrhein-Westfalen. Damit ‎wäre die Verantwortung für die Pensionsansprüche alleine bei den Wahlbeamten, unabhängig von Dienstdauer oder Alter bei Ausscheiden.“, so der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Wolfgang GREILICH.

Greilich weiter:

„Die Abschaffung der Höchstaltersgrenze für die Wahl als Bürgermeister, Landräte oder Beigeordneter halten wir für positiv: Es gibt keinen Grund, erfahrene und voll leistungsfähige Amtsinhaber auf Grund einer starren Altersgrenze aus dem Amt zu drängen.“

Daniel Rudolf
Pressesprecher
FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Telefon: (0611) 350 566
Fax: (0611) 350 579
d.rudolf@ltg.hessen.de

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Bewerbungen für den Hessischen Mundart-Preis 2026 Bild: pixabay
HessenLandes-Meldungen

Hessischer Mundart-Preis 2026

Ein Aufruf zur Pflege der hessischen Sprachvielfalt In Hessen wird gebabbelt, geschnuddelt...

Zukunftsplan Wasser in Hessen startet in die Umsetzung
Hessen

Die Wasserversorgung in der Klimakrise sicherstellen

Zukunftsplan Wasser in Hessen startet in die Umsetzung (lnp) Mit einer Veranstaltung...

Hessen

Umweltministerium fördert Lebensräume für klimasensible Arten

Klimaschutz ist auch Artenschutz Umweltministerin Hinz besucht Magerrasen-Verbundprojekt in Waldeck (lnp) Von...

Bei der Mahd spielt der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle – diese Meinung von Naturschutzdezernent Christian Zuckermann (r.) teilt auch Straßenmeisterei-Mitarbeiter Andre Döring.
Hessen

Ökologisches Mähen: Mehr Artenvielfalt am Straßenrand

Ökologisches Mähen hat Verkehrssicherheit und Biodiversität gleichermaßen im Blick (lnp) Summende Insekten,...