(LNP) Heute debattierte der Landtag von Sachsen-Anhalt in einer Aktuellen Debatte zu den Vorgängen um die Fonds der IBG Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.
Dazu erklärt Ronald Mormann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion: „Es ist wichtig für die Innovationsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt, dass das Land Risikokapital für kleine und mittelständische Unternehmen bereitstellt. Gerade technologieorientierte Unternehmen und Unternehmensgründungen brauchen die Möglichkeit, Kapital durch Beteiligungen zu akquirieren, wenn der Kapitalmarkt das nicht oder nur zu schlechten Konditionen hergibt. Dieses Förderinstrument ist wichtig, um innovativem technologischem Knowhow aus Sachsen-Anhalt zum Durchbruch zu verhelfen bzw. technologisches Knowhow ins Land zu holen und zu etablieren. Das trägt zur Wertschöpfung im Lande bei.
Nach den Diskussion der letzten Wochen und Monate ist Eines jedoch klar: Wir brauchen eine neue Struktur des Wirtschaftsförderungsinstrument Beteiligung. Die Privatisierung des Beteiligungsmanagement ist kein zukunftsfähiges Modell. Aus unserer Sicht gehören diese Geschäfte eindeutig wieder in Gänze zurück zum Land.
Die Landesregierung ist gefordert, ein neues, zukunftsfähiges Konzept vorzulegen, das nicht nur ein Etikettenwechsel ist. Es ist zwingend, dass das Parlament rechtzeitig und umfassend in diesen Prozess integriert wird.“
Dr. Falko Grube
Pressesprecher
Landtag des Landes Sachsen-Anhalt
SPD-Landtagsfraktion
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