Home Hamburg Mehr Geld für Städtebauförderung und Wohngeld – Kienscherf: „Gute Nachrichten für die soziale Stadtteilentwicklung“
Hamburg

Mehr Geld für Städtebauförderung und Wohngeld – Kienscherf: „Gute Nachrichten für die soziale Stadtteilentwicklung“

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) Nach jahrelangen Kürzungen bei der Städtebauförderung des Bundes hat die neue Bundesregierung angekündigt, die Städtebauförderung von jetzt 455 Millionen Euro auf 700 Millionen Euro jährlich aufzustocken und das Programm „Soziale Stadt“ fortzuentwickeln. Außerdem wurde erstmals seit 2009 wieder eine Anpassung des Wohngeldes ankündigt.

Dirk Kienscherf, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion begrüßt diese Kehrtwende: „Der Bund kommt nun endlich wieder seiner Verpflichtung nach und lässt die Länder nicht mehr länger im Regen stehen. So stehen insbesondere die Großstädte aktuell vor der Herausforderung, ihre knappen Mittel vordringlich für den Bau dringend benötigter neuer Sozialwohnungen einzusetzen. Daher sind mehr Mittel vom Bund, aber auch eine Flexibilisierung der Förderbedingungen zugunsten der Länder äußerst wichtig. Auch die geplante Erhöhung des Wohngeldes ist längst überfällig. Es ist ein gutes Signal für die Mieterinnen und Mieter in Hamburg, dass sich nun auch der Bund im Sinne einer sozialen Wohnungspolitik neu aufstellt.“

Die Städtebauförderung leistete viele Jahrzehnte einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Stadtteilzentren sowie der Großwohnsiedlungen und unterstützt die Aufwertung sozialer Brennpunkte. In Hamburg werden die Mittel vor allem auch im Programm zur Stadtteilentwicklung (RISE) genutzt. Kienscherf: „Durch umfangreiche Investitionen in den öffentlichen Raum, in Bildungseinrichtungen, Bürgerhäuser und den Wohnungsbestand konnten vielerorts die Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven von Menschen in ehemals benachteiligten Quartieren deutlich verbessert werden. Deswegen ist es auch genau der richtige Weg, dass der Bund sich hier in Zukunft wieder stärker engagieren will und gleichzeitig auch ein insgesamt größerer Bundesanteil an den Fördermaßnahmen ernsthaft diskutiert wird.“

Claas Ricker
Pressesprecher
SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Telefon: (040) 4 28 31 – 1386
pressestelle@spd-fraktion.hamburg.de
http://www.spd-fraktion-hamburg.de

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten „Zahlungsbefehlen“
AllgemeinHamburgRecht / Justiz

Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten „Zahlungsbefehlen“

Falsche Drohung: „Ihr Konto wird in Kürze gesperrt.“ Gefälschte „Gerichtsbeschlüssen“ und „Zahlungsbefehlen“...

280.000 medizinische Ansprechpartner zu über 1.000 Diagnose- und Therapieschwerpunkten
Hamburg

Fußball-WM ohne Herz-Flattern: Medizinische Spezialisten finden

(lnp) Fußball-WM ohne Herz-Flattern: Medizinische Spezialisten in der Arzt-Auskunft finden. Dr. med. Jessica...

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten
Hamburg

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten

(lnp) Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten in Guinea. Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie...

Jahreswechsel: Ärzteschaft blickt sorgenvoll in die Zukunft
Hamburg

Jahreswechsel: Ärzteschaft blickt sorgenvoll in die Zukunft

(lnp) Das Jahr 2016 wird für die Arztpraxen im Land ein Jahr...