Home Hessen GREILICH/ROCK: EEG gefährdet Wohlstand und Arbeitsplätze – Durch marktwirtschaftliches Quotenmodell ersetzen
Hessen

GREILICH/ROCK: EEG gefährdet Wohlstand und Arbeitsplätze – Durch marktwirtschaftliches Quotenmodell ersetzen

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) „Die heute vorgelegten Zahlen zur Entwicklung der Energiepreise und die Auswirkungen auf energieintensive Unternehmen in Hessen müssen auch die letzten Zauderer aufwecken. Sie legen eindrucksvoll dar, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) so nicht bleiben kann. Es ist fraglich, ob das EEG noch reformierbar ist. Am besten sollte es durch ein marktwirtschaftliches Quotenmodell ersetzt werden“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP im Hessischen Landtag, Wolfgang GREILICH und der energiepolitische Sprecher, René ROCK, anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU).

Greilich weiter:

„Das EEG war als Anschubfinanzierung für die erneuerbaren Energien gedacht, hat aber längst den Status einer großen Subventions-Umverteilmaschine erreicht. Fehlanreize bei den einzelnen Energieträgern, Belastungen von Verbrauchern und Wirtschaft und eine Umverteilung vom Mieter zu den Investoren, die das notwendige Kapital haben, sind die Folge. Das gefährdet Wohlstand und Arbeitsplätze in Hessen. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass wir aus der Kohlesubvention ausgestiegen sind und nun eine neue Subventionsmaschinerie etabliert haben.“

Rock ergänzt:

„Das EEG passt nicht in die Systematik der sozialen Marktwirtschaft. Deshalb muss es abgeschafft und durch ein Quotenmodell ersetzt werden. Der Anfang bei der Etablierung der erneuerbaren Energien ist geschafft. Wir haben uns vorgenommen bis 2050 den Umstieg zu schaffen. Das Tempo, das wir im Augenblick vorlegen ist dafür viel zu schnell und überfordert Wirtschaft und Verbraucher zusehends. Ein Quotenmodell hätte den Vorteil, dass wir über die Festsetzung von Quoten für erneuerbare Energien, den Stromerzeugern freistellen, welche Techniken sie benutzen, um diese Quote zu erreichen. Damit würden sich die günstigsten Techniken durchsetzen und nicht, wie im Augenblick, die teuersten Techniken besonders hoch gefördert werden.“

Daniel Rudolf
Pressesprecher
FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Telefon: (0611) 350 566
Fax: (0611) 350 579
d.rudolf@ltg.hessen.de
www.fdp-fraktion-hessen.de

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Bewerbungen für den Hessischen Mundart-Preis 2026 Bild: pixabay
HessenLandes-Meldungen

Hessischer Mundart-Preis 2026

Ein Aufruf zur Pflege der hessischen Sprachvielfalt In Hessen wird gebabbelt, geschnuddelt...

Zukunftsplan Wasser in Hessen startet in die Umsetzung
Hessen

Die Wasserversorgung in der Klimakrise sicherstellen

Zukunftsplan Wasser in Hessen startet in die Umsetzung (lnp) Mit einer Veranstaltung...

Hessen

Umweltministerium fördert Lebensräume für klimasensible Arten

Klimaschutz ist auch Artenschutz Umweltministerin Hinz besucht Magerrasen-Verbundprojekt in Waldeck (lnp) Von...

Bei der Mahd spielt der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle – diese Meinung von Naturschutzdezernent Christian Zuckermann (r.) teilt auch Straßenmeisterei-Mitarbeiter Andre Döring.
Hessen

Ökologisches Mähen: Mehr Artenvielfalt am Straßenrand

Ökologisches Mähen hat Verkehrssicherheit und Biodiversität gleichermaßen im Blick (lnp) Summende Insekten,...