(LNP) Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Marc Reinhardt, hat die Kritik der Linken am Engagement von Jugendoffizieren im Rahmen des Schulunterrichts zurückgewiesen.
„In der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium und der Bundeswehr ist klar geregelt, dass die Schüler nicht einseitig beeinflusst werden dürfen und die Themen kontrovers dargestellt und diskutiert werden müssen. Die Kritik der Linken ist deshalb unberechtigt und zeigt nur wieder einmal, dass die Partei bis heute ein gestörtes Verhältnis zur Bundeswehr hat. Indoktrination von Schülern durch Soldaten gehört seit 25 Jahren der Vergangenheit an“, sagte Marc Reinhardt.
„Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und seit ihrer Gründung fester Bestandteil unseres demokratischen Rechtsstaates. Sie gehört deshalb nicht in irgendwelche Hinterzimmer, sondern ist Teil des öffentlichen Lebens. Dazu gehören auch unsere Schulen. Die Angebote der Jugendoffiziere bieten, auch für kritische Diskussionen, ausreichende Möglichkeiten. Davon habe ich mich bereits persönlich überzeugen können. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung in unserem Land“, so Reinhardt abschließend.
Jutta Hackert
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