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RENTSCH: Risiken ernst nehmen, ohne Chancen zu zerstören – Grüne wollen zurück in Steinzeit

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(LNP) „Das Ziel der Grünen, die Gewinnung von unkonventionellem Erdgas in Deutschland komplett zu verbieten, lässt völlig außer Acht, dass dies die Unabhängigkeit von russischem Gas erhöht und damit die Verbraucherpreise gesenkt werden könnten. Es geht darum zu klären, ob eine Gasgewinnung in Deutschland ökonomisch und ökologisch machbar ist. Erst wenn wir beides geklärt haben, sollten wir eine so weitreichende Entscheidung treffen. Wer sich wiederholt als die fortschrittsfeindliche politische Kraft in Deutschland präsentiert, führt unsere vom Wohlstand geprägte Industrienation vorsätzlich zurück in die Steinzeit“, so der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian RENTSCH.

Rentsch weiter:

„Wir müssen die Diskussion der Gewinnung von Erdgas vom Kopf endlich auf die Füße stellen. Ja es gibt Risiken, die es zu erforschen und zu beachten gilt. Die derzeitige Entwicklung auf dem Gebiet des so genannten Clean Fracking, das auf Chemikalien weitgehend verzichtet, macht uns aber Mut, dass die Anwendung von Fracking auch in Deutschland möglich und sinnvoll sein kann.

Die USA haben es geschafft, durch die Gewinnung von Erdgas vom Gasimporteur zum Gasexporteur zu werden. Außerdem haben sich die Verbraucherpreise in den USA massiv nach unten entwickelt. Vor dem Hintergrund der Energiewende und der steigenden Energiekosten kann und darf man deshalb die Chancen der Gewinnung heimischer Rohstoffe nicht von vornherein ausschließen.

Gerade auch die derzeitige Situation bei der Abhängigkeit von Gasimporten aus Russland macht deutlich, dass ein höherer Anteil heimischer Gasgewinnung die Versorgungssicherheit maßgeblich positiv beeinflussen würde.

Die Aussage der hessischen Umweltministerin, dass die Förderung von unkonventionellem Erdgas teurer wäre als der Ertrag, lässt am wirtschaftlichen Sachverstand der Ministerin stark zweifeln. Wenn dies so wäre, könnten wir die Diskussion einstellen, da kein Unternehmen die Förderung überhaupt in Erwägung ziehen würde.“

Daniel Rudolf
Pressesprecher
FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden
Telefon: (0611) 350 566
Fax: (0611) 350 579

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