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Tippelt: Grüne wollen als Feinde der Wissenschaftsfreiheit mit dumpfen Ressentiments gegen die Bundeswehr die Forschung ans Gängelband legen

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(LNP) Der Grünen-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Gerstenberg kritisiert „Militärforschung an sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ und zählt dabei beispielhaft Forschung an Panzerungen, zum Lärm- und Feldlagerschutz der Bundeswehr sowie zum Schutz vor biologischen Kampfstoffen auf.

Dazu erklärt Nico Tippelt, wissenschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Und wieder einmal endet für die Grünen die Freiheit von Lehre und Forschung dann, wenn Lehrinhalte und Forschungsziele nicht ins winzig kleine grüne Weltbild passen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die sächsischen Grünen davon träumen, die Wissenschaftsfreiheit politisch einzuschränken. Erinnert sei an die Forderung, die Kern- und Kernsicherheitsforschung in Sachsen abzuschaffen, da diese gesellschaftlich nicht gewollt sei, wie die Grünen begründeten. Zudem scheint die Panik der Grünen vor einer Nuklearkatastrophe mitten in Sachsen so groß zu sein, dass sie sogar vor dem Zwei-Watt-Forschungsreaktor AKR-2 an der TU Dresden Angst haben, mit dem man nicht einmal ein Handy laden könnte.

Jetzt wird die grüne ideologische Wissenschaftsfeindlichkeit von einer Lachnummer zur Gefahr – nicht nur für den Wissenschaftsstandort Sachsen und für Arbeitsplätze, sondern sogar für Menschenleben. Herr Gerstenberg kritisiert ausgerechnet Forschung an Panzerungen, zum Lärm- und Feldlagerschutz der Bundeswehr sowie zum Schutz vor biologischen Kampfstoffen?

Selten haben Grüne so gelungen bewiesen, dass sie für ihre Ideologie buchstäblich über Leichen gehen wollen. Glauben die Grünen wieder einmal, dass der Schutz unserer Truppen, ihrer Verbündeten und der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten ‚gesellschaftlich nicht gewollt‘ sei?

In der grünen Zielgruppe mögen dumpfe Ressentiments der Grünen gegen die Bundeswehr verfangen – nicht aber in unserer Gesellschaft. Bei 56 Prozent der Deutschen genießt die Bundeswehr ein hohes oder eher hohes persönliches Ansehen, bei nur 13 Prozent ein geringes oder eher geringes Ansehen, wie erst vor wenigen Tagen aus einer Studie des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr hervorging.

Wir Liberale teilen die hohe Wertschätzung, die die Deutschen der Bundeswehr entgegenbringen. Und deshalb werden wir jeden Versuch, die Forschung für Einsatzfähigkeit und Schutz unserer Soldaten einzuschränken, ohne Wenn und Aber abwehren.“

F.d.R.d.A.
Andreas Novak
Pressesprecher
Tel. 0351/493-4700

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