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Poppe: Zukunftsoffensive Bildung ist Aufgabe aller – Kultusetat schafft Chancen für alle in Niedersachsen

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(LNP) Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Eberhard Brandt hat heute, Freitag, Protest-Postkarten gegen die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer an den schulpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion übergeben. Brandt will erreichen, dass die eine zusätzliche Stunde Unterrichtsverpflichtung zurückgenommen wird.

Dazu betont der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Claus Peter Poppe: „Wir stehen dazu, die Regierungsfraktionen sind Garant für massive Investitionen ins Bildungsland Niedersachsen“. Die Zukunftsoffensive Bildung sei eine Aufgabe aller in Niedersachsen, denn sie schaffe Chancen für alle im Land.

Dazu gehöre allerdings auch – bei aller Wertschätzung für die Arbeit der Lehrkräfte – , dass die Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer in Niedersachsen künftig auf 24,5 Stunden erhöht werde. „Es bleibt dennoch rechtlich bei der 40-Stunden-Woche, die für alle Beamten in Niedersachsen gilt. Zudem haben Gymnasiallehrer, die an Gesamtschulen oder berufsbildenden Schulen unterrichten, bereits eine Unterrichtsverpflichtung von 24,5 Stunden“, erklärt Poppe.

Dazu sagt der SPD-Bildungsexperte Claus Peter Poppe: „Wir verstehen den Wunsch der Gymnasiallehrer, müssen aber auch bedenken, dass der Etat des Landes Grenzen hat, die durch die Schuldenbremse, die wir einhalten müssen, enger werden. Unsere Zukunftsoffensive verlangt einen finanziellen Kraftakt, den wir auch dadurch verstärken, dass die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen allein 2014 200 Millionen Euro mehr für Bildung investieren, als von der abgewählten CDU/FDP-Landesregierung geplant war.“

Der Ausbau und die bessere Ausstattung von Ganztagsschulen, eine bessere frühkindliche Bildung, mehr und bessere Lehrerweiterbildung seien nur drei aus einer Reihe von Zukunftsprojekten, die finanziert würden. Von diesen Mehrinvestitionen würden auch die Gymnasiallehrer erheblich profitieren.

Frank Jungbluth
Pressesprecher
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 1
30159 Hannover
Telefon: 0511/3030-4011
Telefax: 0511/3030-4808
E-Mail: Frank.Jungbluth@lt.niedersachsen.de

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