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Weniger Lärm aus Polen sorgt für „hörbare“ Lebensqualität

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(LNP) „Aus dem ehemaligen „Schwarzen Dreieck“ ist ein grünes Dreiländereck geworden. Der Fall Turów zeigt, dass sich konventionelle Energieerzeugung und Umweltschutz nicht ausschließen müssen“, sagte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Stephan Meyer heute nach einem Besuch im polnischen Braunkohle-Großkraftwerk Turów.

Gemeinsam mit Sachsens Umweltstaatssekretär Dr. Fritz Jaeckel informierte sich Dr. Meyer vor Ort über den aktuellen Stand bei der Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen im Kraftwerk. Aufgrund von Überschreitungen bei den Lärmimmissionsrichtwerten, vor allem in den Nachtstunden, kam es in den nahe dem Kraftwerk gelegenen sächsischen Orten Hirschfelde und Rosenthal (Landkreis Görlitz) immer wieder zu Beschwerden aus der Bevölkerung. Auf Drängen des Freistaates kündigte der polnische Kraftwerksbetreiber 2010 umfangreiche Investitionen beim Lärmschutz an.

„Am Beispiel der Lärmreduktionen im polnischen Turów zeigt sich die gute, vertrauensbasierte und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Niederschlesien und dem Freistaat, welche inzwischen konkrete Ergebnisse zum Wohle der Menschen in der Dreiländerecksregion aufweist. So wurden bereits Lärmschutzmaßnahmen an 54 von insgesamt 63 Einrichtungen realisiert. Durch Modernisierungen an den Blöcken eins und zwei wurde der Lärm bereits um zehn Dezibel reduziert. Für die Menschen beiderseits der Neiße haben sich die Investitionen bereits gelohnt, sorgen sie doch für mehr und vor allem hörbare Lebensqualität“, betont Dr. Stephan Meyer.

In diesem Zusammenhang sprach sich der CDU-Umweltexperte für die Vereinbarung Sachsens und Polens zur Ansiedlung der gemeinsamen Behörde für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei ZIEL-3 in Breslau aus. „Ein richtiges Signal zur Verstetigung der Kooperation zwischen beiden Ländern.“

Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
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