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Wehner: Steigende Rohstoffpreise im Fokus des Landwirtschaftsausschusses

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(LNP) „Handel und Spekulation mit Agrarrohstoffen dürfen nicht dazu führen, dass durch künstliche Verteuerungen von Agrarrohstoffen Hunger in der Welt geschaffen und nicht beseitigt wird. Auch die Landwirte in Europa sind von der Spekulation mit agrarischen Rohstoffen betroffen. So sind etwa Getreide, Mais und Reis weltweit extremen Preisschwankungen unterlegen. Mais-, Soja- und Weizenpreise waren Mitte des Jahres stark angestiegen. Wir müssen gemeinsam versuchen, Lösungen zu finden, um den immer stärkeren Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten zu begegnen und um Agrarspekulationen zu Lasten der Menschen und der Landwirtschaft zu unterbinden“, so Thorsten Wehner, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz.

Der Landwirtschaftsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags führt am heutigen Tag auf Initiative von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema „Steigende Rohstoffpreise“ und Nahrungsmittelspekulation eine Anhörung durch. Große Finanzinstitute waren im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, da ihnen vorgeworfen wurde, sie verschärften mit Spekulationen an den Nahrungsmittelmärkten den weltweiten Hunger.

Zur Anhörung im Landwirtschaftsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags wurden Jörg Mayer von UNCTAD, Prof. Dr. Hartmut Sommer von der Fachhochschule Bingen, Dirk Müller von Finanzethos GmbH, Heribert Metternich, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, und Mathias Genn von der Landjugend Rheinland-Nassau als Anzuhörende eingeladen.

Wehner: „Warenterminbörsen sollten ihre ursprüngliche Aufgabe des Risikomanagements für die Landwirtschaft wieder erfüllen. Warentermingeschäfte können zur Risikoabsicherung der Landwirtschaft dienen. Insbesondere beim außerbörslichen Handel mit Finanz- und Agrarprodukten gibt es jedoch erheblichen Handlungs- und Steuerungsbedarf. Nahrungsmittelspekulationen zu Lasten der Menschen in den ärmsten Ländern der Welt müssen verhindert werden. Die Schaffung von mehr Transparenz wäre hierbei ein erster Schritt. Wir werden die Ergebnisse der heutigen Anhörung in unsere weitere Meinungsbildung einfließen lassen.“

SPD-Landtagsfraktion
Maria Wagner/Sekretariat Pressestelle
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