Home Berlin Zur heutigen Abstimmung zum Emissionshandel im EU-Parlament erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.: Keine künstliche Verknappung der CO2-Zertifikate
Berlin

Zur heutigen Abstimmung zum Emissionshandel im EU-Parlament erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.: Keine künstliche Verknappung der CO2-Zertifikate

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) „Wir begrüßen, dass das EU-Parlament heute den Kommissionsvorschlag zur Reduzierung der Emissionszertifikate abgelehnt hat. Auf diese Weise werden Eingriffe in den Markt verhindert und die notwendige Investitionssicherheit für die Unternehmen erhalten,“ erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.

„Die Kommission hatte vorgeschlagen, 900 Millionen Zertifikate befristet aus dem Markt zu nehmen, um dadurch den Preisverfall abzumildern. Die Gründe für den Preisverfall liegen aber an anderer Stelle: der Wirtschaftskrise, den erfolgreichen Effizienzanstrengungen der Industrie und dem Erfolg der Erneuerbaren Energien. Sinkende Preise waren hier vorhersehbar und sind systemimmanent. Und gerade in einer Zeit des Produktionsrückgangs ist es gut und richtig, die europäische Industrie vor weiteren Belastungen zu schützen! Von einem Eingriff in den Zertifikate-Markt hat der Wirtschaftsrat daher dringend abgeraten,“ so Steiger weiter.

„Gerade die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit dieses Instruments ist das Gute, wobei gleichzeitig das Klimaziel – die gewünschte Mengenreduzierung des Klimagases CO2 – erreicht wird. Mit diesem Argument muss man im Ausland für das Emmissionshandelssystem werben! Mit dirigistischen Eingriffen macht man das System kaputt. Anstatt Investoren zu verunsichern wäre eine durchdachte strukturelle Reform des Systems mit einem Zeithorizont bis zum Jahr 2030 notwendig, die auch den Ausbau der erneuerbaren Energien mit einbezieht.“

Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Dr. Thomas Raabe
Geschäftsführer und Pressesprecher
Telefon: 030/ 240 87-300, Telefax: 030 / 240 87-305
pressestelle@wirtschaftsrat.de

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Mehr Geld für Rentner: Renten steigen zum 1. Juli 2022 deutlich
BerlinPartnermeldungenPolitik

Mehr Geld für Rentner: Renten steigen zum 1. Juli 2022 deutlich

Rentenversicherung ist gut durch die Krise gekommen Erhöhung Rentenwert von 34,19 EUR...

foodwatch: Kampf gegen Fehlernährung bei Kindern
BerlinMedizin / Gesundheit

foodwatch: Kampf gegen Fehlernährung bei Kindern

Spanien verbietet Junkfood-Werbung von Social-Media-Influencern foodwatch fordert umfassende Marketing-Regeln auch für Deutschland...

Neuer Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe
AllgemeinBerlinBrandenburg

Neuer Rahmenlehrplan für die gymnasiale Oberstufe

(lnp) Als länderübergreifendes Projekt der Länder Berlin und Brandenburg wird für den...

Deutsches Herzzentrum der Charité nimmt letzte Hürde
AllgemeinBerlinWissenschaft

Deutsches Herzzentrum der Charité nimmt letzte Hürde

Vertragswerk für gemeinsames herzmedizinisches Zentrum von Charité und DHZB notariell beglaubigt (lnp)...