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BBU kritisiert Äußerungen von EU-Energiekommissar Oettinger zu Fracking

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(LNP) Als Ausdruck einer Politik, die nichts aus den katastrophalen Erfahrungen mit Umwelt zerstörenden Großprojekten gelernt hat, hat der BBU die jüngsten Äußerungen des EU-Kommissars Günther Oettinger kritisiert. Oettinger hatte die derzeitige Debatte über Fracking abgelehnt, da sie zu einem Aus der Umwelt zerstörenden Technologie führen könne.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Oettinger hat aus Ereignissen wie der Reaktorkatastrophe von Fukushima nichts gelernt. Spätestens dieses Ereignis hätte ihm zeigen müssen, dass der Einsatz von Risikotechnologien wie Fracking oder Carbon Capture and Storage aufgrund ihrer großflächigen Umweltschäden nicht verantwortbar ist. Dies ist nicht das Ergebnis einer emotionalen Debatte, wie Oettinger behauptet, sondern die Konsequenz naturwissenschaftlicher Fakten, die sich aus Schadensereignissen und Gutachten ergeben.“

Empörend findet es der BBU, dass Oettinger den Menschen in diesem Zusammenhang empfiehlt, Zumutungen in Kauf zu nehmen und Risiken im Interesse der „Wettbewerbsfähigkeit“ einzugehen. Damit stellt er die Gesundheit der Bevölkerung und den Schutz der Umwelt zu Gunsten eines abstrakten Marktes und der Interessen der Industrie zur Disposition. Dies ist das Gegenteil einer nachhaltigen Politik.

Als Schlussfolgerung für eine zukünftige Energiepolitik führt Oliver Kalusch aus: „Die Menschen wollen dezentrale, fehlerfreundliche und umweltschonende Technologien. Sie wollen keine Großprojekte mit gesundheitlichen, ökologischen oder finanziellen Risiken. Ein EU-Kommissar sollte daraus die richtigen Konsequenzen ziehen und nicht versuchen, Politik gegen die Bevölkerung zu machen.“

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, BLZ 37050198, Kontonummer: 19002666.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter www.bbu-online.de; telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung und für umweltfreundliche Energiequellen.

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V.
Prinz-Albert-Straße 55
53113 Bonn
0228-214032
www.bbu-online.de
BBU-Bonn@t-online.de
www.facebook.com/BBU72

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