(LNP) Zu den Äußerungen der GEW und des Städtetags zu den Fragen der verbindlichen Ganztagsgrundschule erklärt der FDP- Generalsekretär Patrick Meinhardt:
Das gesamte Konzept der verbindlichen Ganztagsgrundschule als von oben verordnete Käseglocke muss scheitern, wenn es so von der Landesregierung durchgezogen wird. Die Kommunen werden schneller, als Ihnen lieb ist, feststellen, dass das einzig wirklich Verbindliche die Verbindlichkeiten für ihre Haushalte sind.
Es geht darum, jeder Grundschule, die das will, ein auf ihre Situation zugeschnittenes Modell zu ermöglichen. Und wenn es Grundschulen nicht wollen, weil die Familien- und sozialen Netze einfach gut funktionieren, dann muss dies möglich sein. Gegen den Elternwillen und gegen die Schule sollte kein Ganztagszwang durchgesetzt werden können.
Wir brauchen mehr qualifizierte Ganztagsangebote, wenn sie vor Ort gewünscht werden. Wenn bei 2400 Grundschule im Lande 370 Ganztags – Angebote haben und 150 weitere Anträge beim Kultusministerium auf dem Schreibtisch liegen, dann sollte die Landesregierung lieber diese mit einer gesicherten Finanzausstattung auf den Weg bringen.
Kontakt:
Florian Bauer
Kampagnenreferent
Tel. 0711/6661817
florian.bauer@fdp.de
Kommentar hinterlassen