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Huml warnt vor Aids-Gefahr / Bayernweite HIV-Testwoche startet am 2. Juni 2014

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(LNP) Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml rät anlässlich des Starts der bayernweiten HIV-Testwoche am Montag (2. Juni) zu einem konsequenten Schutz vor der Immunschwächekrankheit AIDS. Huml betonte am Sonntag: „Obwohl die meisten Menschen über die Ansteckungswege gut informiert sind, kommt es immer wieder zu HIV-Neuinfektionen. Nur wer rechtzeitig weiß, dass er sich infiziert hat, kann verantwortungsvoll handeln und andere schützen. Das zeigt, wie wichtig ein HIV-Test ist.“

In Bayern infizierten sich nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Jahr 2012 rund 410 Menschen neu mit dem HI-Virus, das AIDS auslösen kann. Insgesamt leben im Freistaat derzeit etwa 1.900 Frauen und rund 8.300 Männer, die sich mit HIV infiziert haben. Nicht alle von ihnen wissen von ihrer Infektion.

Huml bekräftigte: „Diese Menschen wollen wir mit unserer bayernweiten Testaktion erreichen. Zwar ist die Infektion bis heute nicht heilbar. Aber glücklicherweise sind die Behandlungsmöglichkeiten besser als jemals zuvor. Auch deshalb sind eine frühe Diagnose und eine rechtzeitige Behandlung so wichtig.“

Das Bayerische Gesundheitsministerium bietet Menschen mit einem erhöhten HIV-Risiko sowie allen Interessierten, die Fragen rund um HIV/AIDS haben im Rahmen der landesweiten Aktionswoche „Test jetzt!“ vom 2. bis 6. Juni 2014 umfassende Beratung und Hilfe an. Bei Gesundheitsämtern, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen in Bayern gibt es in diesem Zeitraum neben den regelmäßigen Angeboten auch die Möglichkeit, sich auf HIV testen zu lassen – anonym, vertraulich und mit kompetenter Beratung. Die Bayerische HIV-Testwoche findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.

Huml unterstrich: „Die erste Bayerische HIV-Testwoche im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg. Das Bayerische Gesundheitsministerium wird auch künftig alle Anstrengungen unternehmen, um die Ausbreitung von HIV und AIDS einzudämmen.“ Allein im Jahr 2013 hatte das Bayerische Gesundheitsministerium 3,5 Millionen Euro für Maßnahmen zur Eindämmung von AIDS bereitgestellt. Alle HIV-Testmöglichkeiten in den unterschiedlichen Regionen Bayerns sowie weitere Informationen rund um HIV und AIDS finden sich im Internet unter: http://www.testjetzt.de/

Quelle: Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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