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Schwesig: Täterberatungsstellen schützen vor Gewalt

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(LNP) Die Täterberatungsstellen in Neubrandenburg, Güstrow und Greifswald sind ein zentraler Bestandteil der Beratungslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. „Dort wird wichtige Arbeit geleistet, die mit ihrem präventiven Charakter Gewalt verhindert, die Opfer schützt und den Tätern einen Weg aus der Gewaltspirale aufzeigt“, sagte Sozialministerin Manuela Schwesig am Dienstag in Schwerin.

In den Jahren von 2005 und 2012 wurden in Neubrandenburg und Güstrow 1.585 Menschen beraten. Die Beratungsstelle in Greifswald wurde im Jahr 2013 eröffnet. Vor allem Männer, die Gewalt gegenüber ihrer Partnerin angewendet haben, suchen die Beratungsstellen auf.

Neben Menschen, die freiwillig Hilfe suchen, sind auch gerichtliche Auflagen Grund für einen Besuch in einer Beratungsstelle. Diese Auflagen können von Staatsanwaltschaften, Familiengerichten oder Strafvollzugsbehörden erlassen werden.

„Häusliche Gewalt ist kein Kavaliersdelikt. Neben allen strafrechtlichen Sanktionen gilt es aber auch, den Tätern einen Weg zu zeigen, ein gewaltfreies Leben zu führen – im Interesse der Opfer, aber auch zu ihrem eigenen Schutz“, so die Ministerin.

Gewalttätiges Verhalten ist nicht selten erlerntes Verhalten und daher prinzipiell wieder verlernbar. In den Beratungsstellen erhalten die Täter professionelle Hilfe in Form von Einzel- und Gruppengesprächen zum Ausstieg. Die Beraterinnen und Berater sind in der Regel Sozialpädagogen und in der Täterberatung speziell ausgebildet.

Quelle: regierung-mv.de

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