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Inter Ikea will in Hamburg einen fünf Hektar großen Stadtteil errichten

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(LNP) Inter Ikea, eine Schwestergesellschaft des Möbelhauses, will in Hamburg einen mindestens fünf Hektar großen Stadtteil errichten. IKEA-City: Träumst du noch oder denkst du schon? Dazu erklärt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: „Träumst du noch oder denkst du schon? Auch Milliardäre wollen offensichtlich von dem Boom auf dem Immobilienmarkt profitieren. Es geht dabei nicht um günstige Wohnungen für die Menschen hier, sondern um Rendite. Der Konzern setzt auf Eigentumswohnungen, doch was wir in Hamburg brauchen, sind preisgünstige Mietwohnungen, die meisten Hamburger Haushalte können sich kein Wohneigentum leisten. In Altona hat IKEA gezeigt, wie groß das Engagement für eine sozialverträgliche Bebauung ist: Es ist nicht feststellbar. Aus dem ursprünglichen Versprechungen eines Innenstadt-Möbelhaus, in dem es keine großen Möbel, sondern nur kleine, leicht zu transportierende  Sachen gibt, wird ein normales Ikea-Möbelhaus.“

Die wachsende Vielzahl von Bürgerinitiativen zeigt, dass Stadtentwicklung und Bebauung nur im engen Zusammenwirken mit den Menschen funktioniert. Keiner braucht und will Instant-Städte von einem Investor, die Zeiten der am Reißbrett geplanten Großsiedlungen sind vorbei. Das ist anscheinend an Ikea vollständig vorbeigegangen.

„Was wir dringend benötigen sind baukostensenkende Ideen: Günstige Standardelemente, wie sie beispielsweise schon im Hotelwesen verwendet werden. IKEA-City als schwedische Variante von Disneyland ist überflüssig“, schließt Sudmann.

Martin Bialluch
Pressesprecher
DIE LINKE. Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Telefon: 040 / 42831-2445
Telefax: 040 / 42831-2255
E-Mail: pressestelle@linksfraktion-hamburg.de

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