Home Bremen CDU fordert Konsequenz aus schwacher Tourismus-Bilanz für 2012 / Messen, Kongresse und Tourismusförderung gehören in eine Hand
Bremen

CDU fordert Konsequenz aus schwacher Tourismus-Bilanz für 2012 / Messen, Kongresse und Tourismusförderung gehören in eine Hand

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) Als Konsequenz aus der schwachen Tourismus-Bilanz für das Land Bremen im Jahr 2012 fordert der CDU-Abgeordnete Jörg Kastendiek, die Geschäftsfelder Messe, Kongress und Tourismusförderung außerhalb der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) zusammen zu führen. Kastendiek erhob seine Forderung heute in einer Aktuellen Stunde, die die CDU-Fraktion für die Bremische Bürgerschaft beantragt hatte.

Messen und Kongresse wirken sich unmittelbar auf die Entwicklung von Übernachtungszahlen aus. Während Leipzig (+13,4 Prozent), Hamburg (+11,6) und Berlin (+11,4) zweistellige Zuwächse bejubelten, verzeichnete das Land Bremen ein Minus von 0,7 Prozent. „Nach dem Vorbild anderer erfolgreicher Städte gehören auch im Land Bremen die Bereiche Messe, Kongress und Tourismus in eine Hand“, sagt er. Die Zusammenlegung würde Synergien erzeugen. Beispielsweise entfällt die bisweilen umständliche Abstimmung zwischen der WFB und der Bremer Touristik-Zentrale über Inhalte, die Durchführung und Vermarktung von Veranstaltungen. „Unsere Lösung sieht keine zusätzlichen Geschäftsführer vor, sondern mehr Effizienz und Schlagkraft“, sagt Jörg Kastendiek. Er erklärt die von Rot-Grün vorgenommene Umstrukturierung von der damaligen Bremer Investitionsgesellschaft (BIG) zur WFB für gescheitert.

Der CDU-Abgeordnete übt deutliche  Kritik an dem Umgang des Senats mit der schwachen Bilanz. Obwohl die Mitbewerber das Land Bremen abgehängt haben, gibt sich Senator Martin Günthner (SPD) zufrieden. „Herr Günthner redet sich heraus, wenn er das Minus bei den Übernachtungszahlen damit begründet, dass Videokonferenzen Geschäftsreisen überflüssig machen“, so Kastendiek. Die Einführung einer Citytax und die Umweltzone haben die Entwicklung beeinflusst. „Allein die fehlenden Sondergenehmigungen für Reisebusse haben uns 35.000 Übernachtungen gekostet. Der Senat muss endlich die Ursachen erkennen und Entscheidungen zurücknehmen, die dem Standort schaden.“    

Gunnar Meister
Pressesprecher CDU-Bürgerschaftsfraktion
Festnetz: 0421 3089 443, Fax: 0421 3089 444
Email: meister@cdu-bremen.de; Internet: www.fraktion.cdu-bremen.de

Web-Tipp der Redaktion:    http://medien-info-bayern.socialus.info/

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Küstenländer sind Motor der Energiewende
AllgemeinBremenNiedersachsenWirtschaft

Küstenländer als Motor der Energiewende in Deutschland

Konferenz der Wirtschafts- und Verkehrsministerien tagt in Oldenburg (lnp) Die norddeutschen Küstenländer...

Bunte und originelle Drachen aller Größe steigen beim Drachenfestival in Bremerhaven am 21. und 22. Mai über dem Weserdeich in die Höhe
Bremen

Spannende Drachen über dem Deich in Bremerhaven

Im Mai Drachenfestival in Bremerhaven mit Drachenbauwerkstatt für die Kleinen (lnp) Zu...

Schneller in die Gänge kommen: Neues Wohnungsprogramm beantragt
Bremen

Schneller in die Gänge kommen: Neues Wohnungsprogramm beantragt

(lnp) Schneller in die Gänge kommen: LINKE beantragt neues Wohnungsprogramm. Angesichts der zunehmenden...

Entwurf der Bundesregierung: Novelle zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz
BremenBundes-Meldungen

Bundesregierung: Novelle zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz

(lnp) Entwurf der Bundesregierung: Novelle zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Senatorin Quante-Brandt begrüßt Entwurf der...