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Alt: Familien brauchen Zeit

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(LNP) Was kann die Politik tun, damit Familien mehr Zeit für sich haben? Diese Frage stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Landesbeirats Familienpolitik unter Vorsitz von Familienministerin Irene Alt. „Erziehung, Schule, Pflege, Berufstätigkeit, Haushalt und eventuell ein Ehrenamt unter einen Hut zu bringen, bedeutet für viele Menschen Stress, der mit der Zeit ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Dies gilt besonders für berufstätige Eltern, Alleinerziehende, Menschen mit Pflegeaufgaben und kinderreiche Familien“, erläutert Ministerin Alt die Problematik.
 
Der Landesbeirat Familienpolitik, beratendes Gremien der Landesregierung, hat in seiner jüngsten Sitzung deshalb einstimmig Empfehlungen zur lokalen Gestaltung für mehr Zeit für Familien verabschiedet. Diese zielen darauf ab, dass ausreichende Zeit sowie eine bedarfsgerechte Infrastruktur wesentliche Grundlagen für gute Entwicklungschancen der Kinder und ein gelingendes Familienleben sind. Ministerin Alt: „Wir müssen Zeitkonflikte  entschärfen und Familien  entlasten. Hierfür müssen alle politischen Ebenen, aber auch Akteure vor Ort, wie etwa Arbeitgeber, Verbände und Dienstleister ihren Beitrag leisten zu einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies erreichen wir nur, wenn alle eng zusammen arbeiten und bedarfsorientierte Netzwerke zur Unterstützung von Familien bilden.“

Familien brauchen nach Alts Auffassung neben konkreten Unterstützungsmaßnahmen vor allem eine wertschätzende Grundhaltung unserer Gesellschaft, die auch die Vielfalt von familiären Lebensformen  akzeptiert. Dazu gehöre auch eine Willkommenskultur gegenüber ausländischen Familien beziehungsweise Familien mit einem Migrationshintergrund, die einen barrierefreien Zugang zu allen sozialen und kulturellen Angeboten des Landes ermögliche.

Es werde schon viel Gutes geleistet, dieses gelte es fortzusetzen. Zeit für Familie sei dabei ein sehr wichtiger Aspekt. Die Ministerin lobte in diesem Zusammenhang die engagierte Arbeit des Landesbeirats für Familienpolitik. Die Empfehlungen können über die Poststelle des Familienministeriums, Kaiser-Friedrich Straße 5 a, 55116 Mainz, angefordert werden.

Birgit Jahns
Pressestelle
MINISTERIUM FÜR INTEGRATION, FAMILIE, KINDER,
JUGEND UND FRAUEN RHEINLAND-PFALZ
Kaiser-Friedrich-Straße 5a
55116 Mainz
Telefon 06131 – 16 5647
Pressestelle@mifkjf.rlp.de
www.mifkjf.rlp.de

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