(LNP) „Unser Wahlergebnis untermauert eindrucksvoll, dass wir als AfD Sachsen unseren Status als viertstärkste politische Kraft im Freistaat gefestigt haben. In der Sächsischen Schweiz sowie einzelnen Kommunen, bspw. in Flöha, sind wir bereits zur drittstärksten, in Rechenberg-Bienenmühle gar zur zweitstärksten Kraft aufgestiegen. Im deutschlandweit bekannten Dürrhennersdorf kamen wir auf sage und schreibe 26,8 %. Außerdem haben wir wie schon zur Bundestagswahl das beste Ergebnis aller Bundesländer geholt – und das sogar zweistellig. Mit einem solchen Traumergebnis haben wir geliebäugelt, es aber nicht erwartet. Daher ist unser Fazit dasselbe wie im September: Wir haben alles richtig gemacht“ Mit diesen Worten würdigt Sachsens AfD-Landesvorsitzende Dr. Frauke Petry den Ausgang der Europawahl 2013 im Freistaat Sachsen.
„Mein Dank und der des gesamten Landesvorstands gilt unseren fleißigen Mitgliedern und Förderern, die mit viel Enthusiasmus trotz vieler Widrigkeiten einen tollen Wahlkampf geführt haben. In manchen Wahlkreisen wie in Leipzig Mitte hatten wir einen Totalverlust unserer Plakate zu beklagen. In vielen Medien wurden wir nicht berücksichtigt – unter Angabe fadenscheiniger oder gar keiner Gründe. Das aber haben die Wähler gespürt und mit ihrer Stimme honoriert“, so Petry. „Mit dem Rückenwind dieses Ergebnisses werden wir umso motivierter die Landtagswahl in Sachsen angehen“.
Daneben würdigte sie auch die Wahlergebnisse auf kommunaler Ebene als vollen Erfolg: „Wir ziehen in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau in Fraktionsstärke ein. In Freital hatten wir eine Fraktion geschenkt bekommen – jetzt haben wir sie erkämpft. In vielen Kreistagen sind wir vertreten: allein in Pirna holten wir aus dem Stand 8 Sitze. Daneben gibt es Einzelkandidaten, die mehr Stimmen erreichten als sie Sitze besetzen können, bspw. in Deutschneudorf. Ein solcher Parteienstart sucht in Deutschland seinesgleichen. Wir werden nun beweisen, dass wir mit demselben Enthusiasmus des Wahlkampfs nun Sachpolitik betreiben.“
Wahlfälschung von di Lorenzo nicht hinnehmbar
Zugleich erklärte sie, dass der Landesverband Sachsen eine Anzeige gegen den Chefredakteur der „ZEIT“, Giovanni di Lorenzo, gestellt hat. „Mit der gestern öffentlich zugegebenen doppelten Stimmabgabe hat ein namhafter deutscher Journalist gegen Paragraph 107a StGB verstoßen. Das ist eine Straftat, die normalerweise eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe nach sich zieht. Dieser Rechtsbruch ist nicht hinnehmbar und muss geahndet werden. Darum hat eine von uns beauftragte Anwaltskanzlei bereits heute bei der Staatsanwaltschaft Hamburg Strafanzeige erstattet.“ Besonders pikant: die Online-Ausgabe der „Zeit“ hat sich erst kürzlich mit der Problematik von Wählern mit doppelter Staatsangehörigkeit befasst, speziell von Deutsch-Italienern.
Dr. Thomas Hartung
Stellv. Landesvorsitzender AfD Sachsen
thomas.hartung@alternativefuer.de
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