(LNP) Dr. Werner Pidde, SPD Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag, begrüßt die heutige Einigung zwischen Bildungs- und Finanzministerium und Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Besoldung der Grundschullehrer mit DDR-Ausbildung bis 2017 an die ihrer Kollegen anzupassen: „Eine Abschaffung der Schlechterstellung bei der Besoldung von ca. 2000 betroffenen Lehrern an Grundschulen war 25 Jahre nach der Wiedervereinigung längst überfällig. Wir sind froh, dass sich unsere Bemühungen, hier für eine Gleichbehandlung zu sorgen, in der heute erzielten Einigung wiederfinden.
Thüringer Grundschullehrer, die in der DDR keine akademische Ausbildung absolvierten, waren bisher gegenüber ihren Kollegen mit einem nach 1989 erlangten Universitätsabschluss laut Besoldungsgesetz niedriger eingruppiert.
„Mit der nun gefundenen Regelung haben alle Betroffenen, egal ob tariflich beschäftigt oder mit Beamtenstatus, einen klaren Ausblick auf eine Angleichung ihrer Gehaltsstufe. Ich freue mich, dass eine gerechte Einigung gefunden werden konnte und nun die Weichen gelegt sind, diese langjährige Ungleichbehandlung schon bald zu beseitigen“, betont Pidde.
Elisabeth Lier
Pressesprecherin
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