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Eltern brauchen konkrete Hilfestellung bei der Schulwahl und keine Apelle

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(LNP) Aktuellen Medienberichten zufolge muss eine erschreckend hohe Zahl der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in Hamburg, im Laufe ihrer Schulzeit vom Gymnasium auf eine andere Schulform abgeschult werden. Fast jeder vierte Hamburger Schüler, der von seinen Eltern auf einem Gymnasium angemeldet wurde, muss dieses demnach wieder verlassen. Die CDU fordert deshalb in einem Antrag konkrete Maßnahmen für eine bessere Beratung der Eltern bei der Schulwahl.
 
Dazu erklärt Karin Prien, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die seit Jahren steigenden Anmeldezahlen an den Gymnasien führen gleichermaßen zu einer Schwächung der Gymnasien und der Stadtteilschulen. Abschulungen haben starke negative Auswirkungen auf die Motivation der betroffenen Schülerinnen und Schüler. Es darf nicht hingenommen werden, dass inzwischen jeder vierte Gymnasiast davon betroffen ist. Der Trend muss daher dringend gestoppt werden. Appelle an die Eltern reichen dafür nicht aus. Stattdessen brauchen wir konkrete Maßnahmen. Die Abschaffung des zweiten obligatorischen Lernentwicklungsgesprächs war ein großer Fehler der SPD, der wieder rückgängig gemacht werden muss. Ganz besonders vor dem Übergang aus der Grundschule in eine weiterführende Schule, aber auch in den Jahrgängen 5 und 6 ist eine enge Beratung der Schülerinnen und Schüler und deren Sorgeberechtigten über die individuellen Lernfortschritte und die erreichten Lernstände notwendig. Wir fordern daher die Wiedereinführung von zwei obligatorischen Lernentwicklungsgesprächen in den Klassen 3 bis 6. Außerdem halten wir ein Berichts- und Notenzeugnis bereits zum Schulhalbjahr in Klasse 3 für einen wichtigen Bestandteil der Rückmeldungen an die Eltern. Wir fordern ein diagnostisches Verfahren, das Eltern eine differenzierte Rückmeldung über den Leistungsstand ihrer Kinder gibt. Die Ergebnisse sollten den Eltern bei der Schulwahl als Orientierung an die Hand gegeben werden. Das Elternwahlrecht soll aber erhalten bleiben.“

Julia Wagner
Pressesprecherin
Benedikt Nufer
stellv. Pressesprecher
CDU-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Fon: 040/428 31 – 1367
Fax: 040/428 31 – 2603
E-Mail: julia.wagner@cdu-hamburg.de

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