(LNP) „Aufgrund der Vorkommnisse im Ruhrstadion in den letzten Wochen möchten wir als Linksjugend [‘solid] Bochum klar Stellung beziehen: Rassismus, Homophobie und jede Art von menschenverachtende Hetze lehnen wir klar ab. Wenn Fangruppen wie die Brigade Bochum ins Ruhrstadion kommen um gegen Menschen zu hetzen, die nicht in ihr Weltbild passen, ist das für uns ein Grund, aktiv zu werden“, erklärt Hannah Bruns von der Linksjugend [‘solid] Bochum und Kandidatin für den Rat der Stadt Bochum.
Hannah Bruns weiter: „Daher rufen wir dazu auf, uns am 13.04. um 12.30 vor dem Ruhrstadion zu treffen und darüber aufzuklären, wer im Ruhrstadion neuerdings versucht Fuß zu fassen: Neo Nazis.
Es darf nicht dazu kommen, dass wir hier in Bochum Dortmunder Verhältnisse bekommen. Die Bochumer Fans haben sich immer klar gegen Rassismus und Neonazismus positioniert und das ist auch gut so. Nazis sind keine normalen Fans, sie versuchen Fanszenen zu vereinnahmen, um junge Leute mit rassistischen Parolen zu vergiften.
Hier sind wir alle gefragt: Es reicht nicht, gegen Nazis zu sein. Wenn in unserem Stadion Nazis rumlaufen und Hitlergrüße zeigen, ist es keineswegs ausreichend, sich nur darüber zu ärgern.
Wir sind Bochumer – Nazis sind es nicht. Das darf nicht bei einer Worthülse bleiben, sondern muss verinnerlicht und umgesetzt werden.
Die Brigade Bochum ist keine normale Fangruppe, sie besteht aus Nazis und Rassisten. Ein Konsens innerhalb der Fanszene, dass Nazis nicht erwünscht sind im Ruhrstadion, würde helfen, dem Spuk ein Ende zu machen.
Lasst und gemeinsam und solidarisch dafür kämpfen, dass das Ruhrstadion ein Ort bleibt, an dem Menschen mit den verschiedensten Biographien, Nationalitäten und sexuellen Ausrichtungen den Vfl Bochum anfeuern und sich über Siege freuen können.“
Bild: dielinke-bochum.de
David Staercke
DIE LINKE. Bochum
Kreissprecher
Universitätsstraße 39
44789 Bochum
E-Mail: davidstaercke@dielinke-bochum.de
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