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Oliver Kumbartzky: Die Landesregierung darf sich jetzt nicht ausruhen

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Zu den vorgestellten Plänen zum Rückbau des Kernkraftwerkes Brunsbüttel erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky

(lnp) „Mit den heute vorgestellten Plänen wird der letzte Schritt zum Ausstieg aus der Kernenergie für Brunsbüttel eingeleitet. Aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion war der sogenannte sichere Einschluss als Stilllegungsvariante keine Option. Daher begrüßen wir, dass der Rückbau jetzt weiter vorangetrieben wird. Der Rückbau wird sich über Jahrzehnte hinziehen. Während des Rückbaus des Kernkraftwerkes muss selbstverständlich  die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an oberster Stelle stehen.

Die Landesregierung darf sich jetzt jedoch nicht ausruhen, denn es sind noch viele offene Fragen zu klären. Denn selbst wenn die atomrechtliche Genehmigung für den Rückbau erteilt werden würde, ist momentan noch nicht gesichert, ob Castoren für die Brennelemente bereitstehen, ob der Schacht Konrad für mittel- und schwach radioaktive Abfälle zur Verfügung steht und wie mit dem Urteil zum Zwischenlager Brunsbüttel weiter umgegangen wird.

Es gibt also noch viele Baustellen, die abgearbeitet werden müssen, bis in Brunsbüttel aus dem Kraftwerksgelände eine grüne Wiese wird.

Für uns bleibt der Grundsatz: Erst wenn alle Kernkraftwerke abgebaut sind, ist der Ausstieg aus Kernenergie endgültig geschafft.“

Dr. Klaus Weber, Pressesprecher, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431/ 9881488, Mobil: 0160/1595153, Telefax: 0431/ 9881497, E-Mail: info@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de/

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