Home Hamburg Senat räumt Fehlinformation beim Fingerabdruck-Skandal ein
Hamburg

Senat räumt Fehlinformation beim Fingerabdruck-Skandal ein

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) Der Senat hat im Zusammenhang mit dem Missbrauch von biometrischen Daten von Kindern erneut die Unwahrheit gesagt. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der CDU hervor. Am 8. August 2013 hatte der SPD-Senat in einer Pressemitteilung behauptet: „(…) An der Adolph-Schönfelder-Schule haben Eltern und Lehrkräfte in der Schulkonferenz gemeinsam über den Caterer und das Bezahlsystem entschieden (…).“ Mitglieder der Schulkonferenz der Adolph-Schönfelder-Schule hatten daraufhin bestritten, in die Entscheidung eingebunden worden zu sein. Wie die Antwort auf die SKA von Karin Prien zu Recht zeigt. Tatsächlich wurde nicht die Schulkonferenz sondern der Elternrat mit der Thematik befasst. Im Einzelnen heißt es in der Antwort des Senats: „Nach Auskunft der Schulleitung wurde die Begrifflichkeit verwechselt und nicht die Schulkonferenz, sondern der für derartige Entscheidungen zuständige Elternrat befasst.“

Dazu erklärt Karin Prien, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Immer wieder müssen wir feststellen, dass der SPD-Senat im Zusammenhang mit dem Skandal um die Fingerabdrücke von Minderjährigen an Hamburger Schulen die Unwahrheit sagt. Versucht der Senat damit den Eindruck vorzutäuschen, es gäbe eine demokratische Legitimation an den Schulen? Oder hat die Schulbehörde wohlmöglich keine Ahnung, was tatsächlich an den Schulen abläuft? Beides wäre ungeheuerlich. Die Schulbehörde trägt dafür die Verantwortung, dass besonders sensibel mit den persönlichen Daten der Schülerinnen und Schüler umgegangen wird. Offenbar ist sie dieser Verantwortung aber nicht gewachsen. Denn völlig unabhängig davon, ob nun ein Gremium mit der Thematik befasst wurde, bleibt es falsch, biometrische Daten von Minderjährigen zu erfassen, zu speichern und zu übertragen.“

Julia Wagner
Pressesprecherin
CDU-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Fon: 040/428 31 – 1367
Fax: 040/428 31 – 2603
E-Mail: julia.wagner@cdu-hamburg.de

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten „Zahlungsbefehlen“
AllgemeinHamburgRecht / Justiz

Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten „Zahlungsbefehlen“

Falsche Drohung: „Ihr Konto wird in Kürze gesperrt.“ Gefälschte „Gerichtsbeschlüssen“ und „Zahlungsbefehlen“...

280.000 medizinische Ansprechpartner zu über 1.000 Diagnose- und Therapieschwerpunkten
Hamburg

Fußball-WM ohne Herz-Flattern: Medizinische Spezialisten finden

(lnp) Fußball-WM ohne Herz-Flattern: Medizinische Spezialisten in der Arzt-Auskunft finden. Dr. med. Jessica...

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten
Hamburg

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten

(lnp) Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten in Guinea. Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie...

Jahreswechsel: Ärzteschaft blickt sorgenvoll in die Zukunft
Hamburg

Jahreswechsel: Ärzteschaft blickt sorgenvoll in die Zukunft

(lnp) Das Jahr 2016 wird für die Arztpraxen im Land ein Jahr...