Home Hamburg SPD-Fraktion zu den Standortüberlegungen der Bezirksämter / Dressel: „Mobile Kundenzentren müssen das Filialnetz ergänzen“
Hamburg

SPD-Fraktion zu den Standortüberlegungen der Bezirksämter / Dressel: „Mobile Kundenzentren müssen das Filialnetz ergänzen“

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) Die SPD-Fraktion sieht im Hinblick auf die bekannt gewordenen ersten Standortüberlegungen der Bezirksämter noch Diskussionsbedarf. „Es ist gut, dass die Bezirksämter gemeinsam und in eigener Verantwortung prüfen, wie sie die Bürgerdienstleistungen mit Blick auf die Schuldenbremse in den nächsten Jahren weiter zuverlässig erbringen können. Doch bevor aus verwaltungsinternen Überlegungen konkrete Maßnahmen werden, müssen sie auf ihre Auswirkungen vor Ort sorgfältig abgewogen und politisch abgestimmt werden – das steht noch aus und da gibt es aus unserer Sicht Diskussionsbedarf. Eine Halbierung der Standorte der Kundenzentren wäre jedenfalls keine Optimierung des Filialnetzes. Jede Standortveränderung muss zudem ordentlich flankiert und begründet werden. Die SPD-Fraktion geht im Übrigen davon aus, dass der Bürgerschaftsbeschluss zum Einsatz mobiler Kundenzentren von den Bezirken in das Konzept eingearbeitet wird. Ein Kundenzentrum, das als mobile Einheit zum Beispiel durch die Einkaufszentren tourt, kann eine gute Ergänzung des Filialnetzes sein und auch helfen, Standortveränderungen zu flankieren“, so SPD-Fraktionschef Andreas Dressel am Sonntag.
 
Hintergrund: Der entsprechende SPD-Antrag zu den mobilen Kundenzentren war am vergangenen Mittwoch von der Bürgerschaft beschlossen worden (siehe Anlage). Sehr positive Erfahrungen mit so einem mobilen Angebot gibt es bereits beim Landesbetrieb Verkehr, der als „LBV mobil“ auch in Hamburgs Einkaufszentren unterwegs ist. Gute Erfahrungen haben auch die Berliner Bürgerämter mit solchen Angeboten gemacht – dort gehören sie seit Jahren zum selbstverständlichen Angebotsspektrum neben den festen Standorten. Finanziert werden soll das mobile Angebot, so der Bürgerschaftsbeschluss, aus zentralen Haushaltsmitteln (Verwaltungsreform- bzw. IT-Mittel bei der Finanzbehörde bzw. Senatskanzlei). Dressel: „Die Schaffung mobiler Angebote geht damit nicht zu Lasten der Bezirke – das wird ihnen auf dem Konsolidierungsweg helfen. Unser Ziel ist und bleibt, die notwendige Bürgernähe auch in haushalterisch schwierigen Zeiten zu gewährleisten. Dabei hat Hamburg schon einiges auf den Weg gebracht – zum Beispiel das breit ausgebaute Onlineangebot und der bürgerfreundlich erweiterte telefonische HamburgService. Das sollte in der laufenden Debatte nicht vergessen werden.“

Claas Ricker
Pressesprecher
SPD-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
Telefon: (040) 4 28 31 – 1386
pressestelle@spd-fraktion.hamburg.de
http://www.spd-fraktion-hamburg.de

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten „Zahlungsbefehlen“
AllgemeinHamburgRecht / Justiz

Warnung vor Betrugsmasche mit gefälschten „Zahlungsbefehlen“

Falsche Drohung: „Ihr Konto wird in Kürze gesperrt.“ Gefälschte „Gerichtsbeschlüssen“ und „Zahlungsbefehlen“...

280.000 medizinische Ansprechpartner zu über 1.000 Diagnose- und Therapieschwerpunkten
Hamburg

Fußball-WM ohne Herz-Flattern: Medizinische Spezialisten finden

(lnp) Fußball-WM ohne Herz-Flattern: Medizinische Spezialisten in der Arzt-Auskunft finden. Dr. med. Jessica...

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten
Hamburg

Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten

(lnp) Charakteristisches Immunsignal bei Ebola-Patienten in Guinea. Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie...

Jahreswechsel: Ärzteschaft blickt sorgenvoll in die Zukunft
Hamburg

Jahreswechsel: Ärzteschaft blickt sorgenvoll in die Zukunft

(lnp) Das Jahr 2016 wird für die Arztpraxen im Land ein Jahr...