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Europäisches Parlament zu Weinpflanzrechten und Steillagenprogramm

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(lnp) Das Europäische Parlamente hat jüngst in einer Abstimmung zur gemeinsamen Agrarpolitik beschlossen, die Pflanzrechte für den Wein aus wirtschaftlichen, sozialen und Umweltgründen sowie aus Gründen der Raumordnung in den ländlichen Gebieten mit Weinbautradition weiter zu erhalten. Dazu erklären die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Christine Schneider, und der weinbaupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Horst Gies:„Die EU-Kommission hatte vorgesehen die Pflanzrechte im Jahr 2015 auslaufen zu lassen. Dem hat nun das Parlament widersprochen. Danach soll das derzeitige System der Pflanzungsrechte im Weinsektor bis 2030 beibehalten werden. Das Europäische Parlament folgt damit der vorangegangenen Abstimmung über den Bericht zur Zukunft der gemeinsamen Agrarpolitik von Albert Dess aus dem Jahr 2011.

Die Vorschläge des Europäischen Parlamentes gehen jetzt in die Verhandlungen mit dem Europäischen Rat. Das ist zu begrüßen.Die CDU-Landtagsfraktion hat sich mehrfach gegen eine Freigabe der Weinpflanzrechte ausgesprochen, weil das den Charakter und die Qualität des rheinland-pfälzischen Weinbaus bedrohen würde. Die Folgen wären zudem Überproduktion und Preisverfall. Das würde dem Ziel der Wertschöpfung durch den rheinland-pfälzischen Weinbau widersprechen. Die jetzige Pflanzrechte-Regelung darf aus unserer Sicht nicht auslaufen.Zu begrüßen ist auch, dass das Steillagenprogramm große Unterstützung im Europäischen Parlament findet. Das Parlament hat in seinem Beschluss deutlich gemacht, dass die Maßnahmen des Steillagenförderprogramms darauf abzielen, den Weinbau in schwierig zu bewirtschafteten Hang-, Steil- und Terrassenlagen durch Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu erhalten. Die Unterstützung könne in Form einer vom Mitgliedstaat festzusetzenden Pauschalzahlung je Hektar oder differenziert nach dem Grad der Hangneigung gewährt werden.“

Quelle: CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz
Bildquelle: pixabay.com

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