(LNP) In der Tatsache, dass es immer noch nicht selbstverständlich möglich ist, dass Mütter mit Kindern einem Beruf nachgehen können, sieht Monne Lentz, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN im hessischen Landtag einen nicht hinnehmbaren Sachverhalt.
Einem Bericht der Wolfhager Allgemeinen zu Folge gibt es diese Problematik auch im Landkreis Kassel.
„Es darf nicht sein, dass es immer noch Vorbehalte gibt, eine Frau mit Kind einzustellen, nur weil bei Schichtdienst eventuell die Betreuung nicht gewährleistet werden kann. Statt Frauen nicht einzustellen, muss man die Strukturen verändern. Wir brauchen endlich genügend Kita-, Hort- und U3-Betreuungsplätze. Nur so können wir dafür Sorge tragen, dass Mütter einer Tätigkeit nachgehen können, unabhängig davon, ob sie allein, mit Mann oder alleinerziehend sind. Auch das kürzlich von der Bundesebene beschlossen Betreuungsgeld hilft da nicht weiter“. Für viele Mütter, die durch die bedingte Mutterschaftspause, schnellstmöglich wieder Anschluss und Teilhabe am Berufsleben finden wollen, sei es wichtig nicht nur als Mutter und Hausfrau abgestempelt zu werden. Beruf und Familie gehören heute für viele Frauen selbstverständlich zusammen. Keinen Job zu bekommen, zehre am Selbstwertgefühl der Betroffenen. Für viele Haushalte sei zudem ein Zusatzverdienst für viele Haushalte notwendig um über die Runden zu kommen.
Die GRÜNEN fordern eine klare Zielsetzung für die Betreuungsbereiche und haben dementsprechend ein Konzept zur Förderung des Platzangebots und einer Betreuungsgarantie für Kinder von 0-10 Jahre auf den Weg gebracht. „ Es ist notwendig, dass das Recht auf Arbeit für alle gilt, jeder Mutter muss die Chance gegeben sein, arbeiten gehen zu können“, betont Monne Lentz.
Christine Hesse
(Regionalmitarbeiterin)
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