Home Hessen „Jetzt ist die beste Zeit, um der Grippe durch eine Impfung zuvor zu kommen“ / Sozialminister Stefan Grüttner appelliert an die besondere Verantwortung des medizinischen Personals und lässt sich selbst impfen
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„Jetzt ist die beste Zeit, um der Grippe durch eine Impfung zuvor zu kommen“ / Sozialminister Stefan Grüttner appelliert an die besondere Verantwortung des medizinischen Personals und lässt sich selbst impfen

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(LNP) Der Hessische Sozialminister Grüttner hat dazu aufgerufen, sich im Herbst gegen die Grippe (Influenza) impfen zu lassen. „Jetzt ist die beste Zeit, um durch eine Impfung der Grippe zuvor zu kommen“, sagte Grüttner, der sich heute selbst von Dr. med. Claudia Dammeyer vom Betriebsärztlichen Dienst des „medical airport service“ impfen ließ.

Die Grippe sei eine schwerwiegende Erkrankung, die besonders Personen ab 60 Jahre und chronisch Kranke aller Altersstufen gefährde, betonte der Minister. Bei ihnen kann es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen (zum Beispiel bakterielle Lungenentzündung) kommen, die im schlimmsten Falle tödlich enden können. „Diese Personengruppen sind daher vorrangig aufgerufen, sich impfen zu lassen. Das medizinische Personal und alle Personen mit umfangreichem Publikumsverkehr sollten sich unbedingt impfen lassen, da sie sich nicht nur selbst anstecken, sondern die Infektion auch weiter tragen können“, betonte Grüttner. Da er im Rahmen seines Amtes oft Krankenhäuser besucht und viel Kontakt mit der Öffentlichkeit hat, sieht der Minister hier auch eine persönliche Verantwortung.

Wegen der Veränderung des Grippevirus müsse die Impfung jedes Jahr neu durchgeführt werden, erklärte der Sozialminister weiter. Die Impfung sei gut verträglich und werde von den Krankenkassen bezahlt.

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut sieht vor, auch Schwangere zu impfen. „Die Erfahrungen mit der Influenza in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Schwangere auf Grund ihrer veränderten Immunitätslage sehr schwer erkranken können, selbst wenn die Verlaufsform der Erkrankung überwiegend milde ist“, betonte der Minister. Die Impfung schützt darüber hinaus indirekt auch die neugeborenen Kinder.

Zusätzlich erinnert Sozialminister Grüttner daran, dass sich besonders Personen ab 60 Jahre zudem gegen Pneumokokken impfen lassen sollten. Das Bakterium ist häufig Auslöser schwerer Lungenentzündungen, insbesondere nach Infektion durch Influenza.

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