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Tack: Bäume sind Ausdruck von Lebensqualität

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(LNP) Ein Baumlehrpfad im Hofbereich des Naturkundemuseums Potsdam und auf dem Areal der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ wird ab morgen Interessantes und Wissenswertes zu heimischen Bäumen vermitteln. „Der Baumlehrpfad lädt uns alle dazu ein, die Vielfalt der Baumar­ten, ihre Unterscheidungsmerkmale, Verbreitung und Nutzung kennen zu lernen. Diese Kenntnis ist von zentraler Bedeutung für deren Schutz, denn nur was man kennt, das schützt man auch“,  so Umweltministerin Anita Tack (Linke) am Vorabend der Eröffnung.  Das Gemeinschaftsprojekt des Naturkundemuseums Potsdam, des Naturkundlichen Museumsvereins Brandenburg e.V., der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ und des NABU Landesverband Brandenburg wurde durch das Umweltministerium gefördert.

Der Hof ist mit einer Vielzahl von Bäumen bepflanzt worden. Der Baumlehrpfad unterstützt die naturkundliche Bildungsarbeit des Naturkundemuseums, der Vereine im Haus der Natur und dient gleichzeitig der Information der vielen Passanten. Die Umweltministerin begeistert vor allem die Detailtreue, mit der die wissenschaftlichen Grafiken angefertigt wurden. „Sie werden hoffentlich schon allein von ihrer Gestaltung her viele Besucher dazu verleiten, sich auch intensiv mit den Inhalten auf den Tafeln auseinander zu setzen“, sagt Tack. Bäume in der Stadt seien Ausdruck von Lebensqualität. Sie setzen Kontraste, strukturieren Innenstädte und dienen der Erholung. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit, mindern Wind und Lärm, filtern Staub und Kohlendioxid, spenden Sauerstoff und an heißen Tagen Schatten. Darüber hinaus bilden sie aber auch wichtige Lebensräume für verschiedenste Organismen wie Bakterien, Pilze, Moose, Flechten, Gefäßpflanzen, Insekten und Wirbeltiere.

Stadtbäume müssen besondere Aufmerksamkeit genießen, denn Bodenverdichtung, permanente Bautätigkeiten, Streusalze, Luftverschmutzung, Staub und Wassermangel, machen vielen Bäumen zu schaffen. Die Beeinträchtigung ihres Stoffwechsels hat häufig zur Folge, dass die Bäume weniger Energiereserven aufbauen können. Das führt zu einer höheren Anfälligkeit  für Schädlinge und Krankheiten.

Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
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14473 Potsdam
Pressesprecherin: Alrun Kaune-Nüßlein
Telefon: 0331/ 866 70 16
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E-Mail:  alrun.kaune-nuesslein@mugv.brandenburg.de

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