Home Hessen PIRATEN kritisieren den FDP-Antrag zur zentralen Unterbringung von Asylsuchenden
Hessen

PIRATEN kritisieren den FDP-Antrag zur zentralen Unterbringung von Asylsuchenden

Teilen Sie
Teilen Sie

(LNP) Die Piratenfraktion im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises sehen den Antrag der FDP zur zentralen, kommunenübergreifenden Unterbringung von Asylsuchenden als einen Schritt in die falsche Richtung.

Flüchtlinge, die vor Bedrohung und Existenzängsten eine Flucht mit ungewissem Ziel auf sich genommen haben, werden in Deutschland mit vielerlei Problemen und Diskriminierung konfrontiert, die unmenschlich und nicht hinnehmbar sind. Die zentrale Unterbringung in Heimen, die zumeist in einem schlechten Zustand sind, ist dabei ein sehr großes Problem. In solchen Lagern ist eine freie und selbstbestimmte Auslebung der Persönlichkeit, Kultur und Religion nur schwer möglich. Eine dezentrale Unterbringung, beispielsweise in mehreren Wohnungen über das Stadtgebiet verteilt, ist dabei eine gute Lösung. Die betroffenen Menschen können dort ihre Persönlichkeit wieder frei entfalten, sich besser in die Gesellschaft integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Besonders für Kinder bietet eine dezentrale Unterbringung enorme Vorteile gegenüber einer zentralen. So können Berührungsängste und Vorurteile zwischen den Menschen abgebaut werden, was für ein gutes Zusammenleben unverzichtbar ist.

„Eine zentrale Unterbringung zu schaffen und dies mit Kosteneinsparungen zu rechtfertigen, können wir nicht nachvollziehen. Wir kritisieren das aufs Schärfste“, so René Waller, Abgeordneter der Piraten im Kreistag. „Selbst in Zeiten von knappen Kassen dürfen wir nicht an der Unterstützung und dem Lebensunterhalt von Menschen, die hier Schutz und ein Leben in Frieden suchen, sparen.“

Die Piratenpartei Hessen spricht sich in ihrem Programm gegen den Lagerzwang und für eine dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden aus. Zudem wird eine gänzliche Überarbeitung der Asylgesetzgebung, hin zu einer menschenwürdigen und offeneren Regelung angestrebt. Eine Abschaffung der Residenzpflicht, sowie diskriminierender Sondergesetze ist hierbei ein erster, wichtiger Schritt.

Bei Fragen zum Thema:
Herr René Waller
Tel.: 06181 / 369 118 9
Email: rene.waller@piratenpartei-hessen.de

Pressesprecher:
Herr Dominik Echterbruch
Pressesprecher der Piratenpartei – KV Main-Kinzig
Tel.: 06181 – 369 118 91
Email: dominik.echterbruch@piratenpartei-hessen.de

Dominik Echterbruch
Piratenpartei Deutschland
Kreisverband Main-Kinzig
Pressesprecher

Tel.: 06181 – 369 118 91
pressesprecher@kinzigpiraten.de
Postfach 2001
63410 Hanau

Teilen Sie

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge
Bewerbungen für den Hessischen Mundart-Preis 2026 Bild: pixabay
HessenLandes-Meldungen

Hessischer Mundart-Preis 2026

Ein Aufruf zur Pflege der hessischen Sprachvielfalt In Hessen wird gebabbelt, geschnuddelt...

Zukunftsplan Wasser in Hessen startet in die Umsetzung
Hessen

Die Wasserversorgung in der Klimakrise sicherstellen

Zukunftsplan Wasser in Hessen startet in die Umsetzung (lnp) Mit einer Veranstaltung...

Hessen

Umweltministerium fördert Lebensräume für klimasensible Arten

Klimaschutz ist auch Artenschutz Umweltministerin Hinz besucht Magerrasen-Verbundprojekt in Waldeck (lnp) Von...

Bei der Mahd spielt der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle – diese Meinung von Naturschutzdezernent Christian Zuckermann (r.) teilt auch Straßenmeisterei-Mitarbeiter Andre Döring.
Hessen

Ökologisches Mähen: Mehr Artenvielfalt am Straßenrand

Ökologisches Mähen hat Verkehrssicherheit und Biodiversität gleichermaßen im Blick (lnp) Summende Insekten,...