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Wettbewerb „Music Works“ – Preisträger stehen fest / Kulturbehörde zeichnet innovative Geschäftsmodelle im digitalen Musikmarkt aus

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(LNP) Neue Geschäftsmodelle für den Musikmarkt – am Donnerstagabend hat Kulturstaatsrat Dr. Nikolas Hill im Rahmen einer Feier mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Musikszene die Preisträger des Wettbewerbs „Music Works 2012“ bekanntgegeben. Eine Jury hatte zuvor aus den 13 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ihre drei Favoriten ausgewählt. Die Gewinner erhielten Preisgelder zwischen 10.000 und 25.000 Euro.

Kulturstaatsrat Dr. Nikolas Hill: „Mit dem Preis unterstützen wir die innovativsten Köpfe in der Musikwirtschaft und erleichtern ihnen damit den Start ihrer Geschäftsmodelle, um neue kreative Jobs in Hamburg entstehen zu lassen.“

Music Works ist von der Kulturbehörde gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft 2011 ins Leben gerufen worden, um innovative Geschäftsmodelle, die auf einer Verbindung von Musik und digitaler Technologie beruhen, zu unterstützen.

Den ersten Preis und 25.000 Euro erhielt das Projekt „Rapid Song Explorer“ der Agentur Maupi Hamburg. Inhaber und Geschäftsführer Jan Dietrich hat eine Software entwickelt,  die von Musikdiensten in ihre Online-Auftritte implementiert werden soll, um auf neuartige Weise deren Angebot zu durchsuchen. Mit dem Rapid Song Explorer lassen sich viele Musiktitel in kürzester Zeit vorhören, indem sie zum Teil – vom Nutzer gesteuert – gleichzeitig abgespielt werden. Mit dem Preisgeld soll das Projekt in der Markteinführung unterstützt werden.

Der zweite (15.000 Euro) und dritte Preis (10.000 Euro) gingen an die Projekte „Sing like a Star (SilaS)“ sowie an „music-m3“.

Sing like a Star sieht die Bereitstellung der selbst entwickelten Gesangssoftware voice-choice für Auftragsziele von Ton- und Musikstudios vor.

music-m3 möchte mit einem Webdienst zur Bearbeitung und Optimierung von Metadaten eine Lösung für die Musikbranche anbieten, Musikhörern neben der Musik Begleitinformationen zur Verfügung zu stellen, was bei den heutzutage verbreitenden Arten der Musiknutzung nicht mehr ohne Weiteres möglich ist.

Alle Wettbewerbsteilnehmer – auch die nicht prämierten – können darüber hinaus über Beratungs- und Vernetzungsangebote von Kulturbehörde und Hamburg Kreativ Gesellschaft nachhaltig von „Music Works“ profitieren.

Stefan Nowicki
Pressestelle der Kulturbehörde
040 / 42824 – 226
pressestelle@kb.hamburg.de

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