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Unhaltbare Zustände bei der Nachmittagsbetreuung an Schulen beenden

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(LNP) Medienberichten zufolge hat an der Grundschule Neurahlstedt ein mutmaßlicher Kinderschänder als Erzieher gearbeitet. Er gehörte zu einer Zeitarbeitsfirma und war im Rahmen der ganztägigen Bildung und Betreuung an Schulen (GBS) in der Nachmittagsbetreuung der Grundschule beschäftigt.
Dazu erklärt Karin Prien, schulpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Es ist absolut unfassbar, dass ein mutmaßlicher Kinderschänder als Erzieher an einer Hamburger Schule arbeitet. Die CDU kritisiert seit langem, dass an vielen Hamburger Grundschulen unhaltbare Zustände in der Nachmittagsbetreuung herrschen. Die Kinder werden wegen des knappen Betreuungsschlüssels häufig von ständig wechselnden Zeitarbeitskräften betreut oder sind teilweise sogar unbeaufsichtigt. In den Antworten auf diverse Anfragen (u.a. Drs. 20/9110, 20/9355, 20/9681), die wir in den vergangenen Monaten gestellt haben, musste der Senat einräumen, dass er erkennbar den Überblick über die Situation verloren hat. Die zuständige Behörde war beispielsweise nicht einmal in der Lage, Auskunft darüber zu geben, wie viele Erzieherinnen und Erzieher am Nachmittag an den Schulen tätig sind (vgl. Drs. 20/9110). Es wird Zeit, dass der Schulsenator jetzt endlich reagiert und unsere Kritik ebenso wie die zahlreichen Beschwerden aus der Elternschaft ernst nimmt. Das GBS-Konzept muss überarbeitet werden. Wir brauchen endlich verbindliche Qualitätskriterien und -kontrollen für die Nachmittagsbetreuung und eine bessere Verzahnung der Vor- und Nachmittage. Das aktuelle Beispiel zeigt, dass die Schlamperei beim GBS zur Gefahr für Hamburgs Kinder wird. Der Schutz unserer Kinder muss aber das allerwichtigste sein. Hier darf die SPD nicht weiter versagen.“

Julia Thiel
Pressesprecherin
Benedikt Nufer
stellv. Pressesprecher
CDU-Bürgerschaftsfraktion
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Fon: 040/428 31 – 1367
Fax: 040/428 31 – 2603
E-Mail: julia.thiel@cdu-hamburg.de

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