(LNP) Zu der Forderung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig nach einer Familienarbeitszeit von 32 Stunden pro Woche erklärt der Landesvorsitzende der FDP Bayern Albert Duin:
„Es reicht unseren Familien langsam, wahlweise aus der Kirche oder der Politik Ratschläge für ihre Lebensführung zu erhalten. Deutschlands Eltern können selbst bestimmen, wie sie ihr Familien- und Arbeitsleben gestalten. Sie können nicht nur auf die Ratschläge konservativer Kirchenvertreter verzichten, die sich Frauen im Hosenanzug immer noch nicht vorstellen können. Sie können auch auf eine Familienministerin verzichten, die unsere bewährte Tarifautonomie und Wahlfreiheit durch staatlich festgelegte Arbeitszeiten ersetzen will. Wir Liberale diktieren keiner Familie einen Lebensentwurf, doch wir wollen jeder Familie ihren persönlichen Lebensentwurf ermöglichen.“
Bayerns FDP-Generalsekretär Daniel Föst erklärt:
„Der Vorschlag von Frau Schwesig ist ein weiterer Beweis dafür, wie die Große Koalition das Geld unserer Jugend verbrennt. Ohne auch nur eine Idee zur Finanzierung aufs Tableau zu bringen, fordert die Familienministerin einen staatlichen Einkommensausgleich für die reduzierte Wochenarbeitszeit. Frau Schwesig bestellt und lässt unsere Kinder die Zeche zahlen. Statt Familien und Unternehmen Wochenarbeitszeiten vorzuschreiben, setzen wir Liberale auf individuelle Vereinbarungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und wollen jungen Familien durch längere Kita-Öffnungszeiten tatsächliche Wahlfreiheit ermöglichen.“
Martin Hagen
Hauptgeschäftsführer und Presssesprecher
FDP Bayern
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