(LNP) Im Koalitionsvertrag sucht man weiter vergebens nach der doppelten Staatsbürgerschaft kritisiert Nadja Hirsch, die integrationspolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament und stellvertretende Bundesvorsitzende des Liberalen Forums Vielfalt ist:
„Doppelte Staatsbürgerschaft? Das Wort, das die SPD anfangs zur Bedingung für einen Koalitionsvertrag gemacht hat, sucht man darin vergeblich. Einmal mehr ist die SPD vor der Union eingeknickt.
Die FDP hat schon immer die doppelte Staatsbürgerschaft gefordert. Damit wollen wir die Willkommenskultur schaffen, die Deutschland als Zuwanderungsland endlich braucht. Wir erkennen an, dass Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, eine Bereicherung für uns sind, aber eben auch mit ihrem Ursprungsland verwurzelt bleiben.
Vielleicht reicht der SPD dieser faule Kompromiss, um das Gesicht zu wahren. Ich hoffe, dass die SPD-Mitglieder mit Migrationshintergrund diesem Koalitionsvertrag eine klare Absage erteilen werden und der Doppelmoral bei der doppelten Staatsbürgerschaft in den eigenen Reihen ein Ende bereiten.“
Martin Hagen
Hauptgeschäftsführer
FDP Bayern
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