(LNP) »Zuallererst gebietet die demokratische Höflichkeit, dem Wahlsieger zu gratulieren. Dieser ist eindeutig die CSU«, so Wilm Schumacher, Vorsitzender der PIRATEN Thüringen. »Jedoch betrachte ich eine Alleinregierung der CSU mit großer Sorge, da solche Verhältnisse Korruption, Intransparenz und Vetternwirtschaft begünstigen. Gerade im Bezug auf die Bayerische Landesregierung sind solche Bedenken leider gerechtfertigt.«
Hendrik Stiefel, Generalsekretär der PIRATEN Thüringen, ergänzt:
»Ein weiterer bemerkenswerter Punkt dieser Wahl ist die absurde Wirkung der 5%-Hürde. In Bayern sind 11 Parteien an ihr gescheitert, mit den PIRATEN auch die FDP und die Linkspartei. So werden im kommenden Landtag 14,5% der Wählerstimmen durch die Wahl entsorgt. Das Argument der Unregierbarkeit beim Wegfall der 5%-Hürde ist hier mehr als lächerlich.«
Schumacher meint abschließend: »Die Bayerischen Piraten haben mit all ihren Mitteln gekämpft. Jetzt geht es noch einmal mit allen Kräften in die letzte Woche vor der Bundestagswahl. Wir danken den Bayerischen Piraten ganz herzlich für ihren Einsatz und den Wahlkampf für alle Piraten in Deutschland.«
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