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Standardwerk zur Landschaftsplanung aktualisiert

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Handbuch Landschaftsplanung auf den neuesten Stand gebrachte

(lnp) Kürzlich ist die überarbeitete zweite Auflage des Fachbuches „Landschaftsplanung“ im Ulmer-Verlag erschienen. „Das Buch richtet sich an Studierende und die Praxis und beschreibt, welche Theorien und Methoden man verwendet und wie deren Umsetzung erfolgt“, erläutert Prof. Dr. Christian Albert vom Institut für Geographie der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Gemeinsam haben die Herausgeberin der ersten Auflage, Prof. Dr. Christina von Haaren von der Leibniz Universität Hannover, Dr. Carolin Galler, Fachreferentin im niedersächsischen Umweltministerium, und Christian Albert das Standardwerk an aktuelle Anforderungen angepasst und um die Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien erweitert.

Landschaftsplanung Schritt für Schritt

„Das Buch ist etwas Besonderes. Es stellt nicht nur Grundlagen vor, sondern zeigt konkret, mit welchen Arbeitsschritten Landschaftsplanung durchgeführt wird“, erklärt Christian Albert, Inhaber des Lehrstuhls für Umweltanalyse und -planung in metropolitanen Räumen der RUB.

In 36 Kapiteln bieten 30 Expertinnen und Experten nicht nur eine umfassende Übersicht über Grundlagen, zu berücksichtigende Gesetzgebung, Theorien und Methoden der Landschaftsplanung. Zahlreiche Grafiken, Tabellen und Anwendungsbeispiele ermöglichen es Praktikerinnen und Praktikern, Dozierenden und Studierenden, für einen konkreten Fall die passenden Maßnahmen auszuwählen. Welche Realisierungskosten zu erwarten sind und wie diese finanziert werden können, beschreibt ein eigenes Kapitel.

Landschaftspläne helfen, Naturschutz zu verwirklichen

„Aufgabe der Landschaftsplanung ist es, für jedes Gebiet zu sagen, welche Bedeutung es für den Naturschutz hat, und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Ziele des Naturschutzes zu erreichen. Dazu gehört, die Biodiversität, die Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts für uns Menschen und ein attraktives Landschaftsbild für unsere Erholung zu erhalten und zu entwickeln“, fasst der Forscher zusammen.

Was genau aus Sicht des Naturschutzes dafür zu tun ist, konkretisieren Landschaftsplanungen auf den Ebenen der Bundesländer, der Regionen und der Gemeinden. Diese regelmäßig aktualisierten Planungen werden zum Beispiel beim Autobahnbau herangezogen. „Dann muss geprüft werden, welche Alternativroute gewählt werden kann, die möglichst wenig Natur beeinträchtigt oder wie Eingriffe ausgeglichen werden können. Dafür bieten die Landschaftspläne eine gute Grundlage, da sie zeigen, welche Gebiete eine besonders große Bedeutung für den Naturschutz haben“, so Christian Albert.

Quelle: Ruhr-Universität Bochum (RUB), 08.02.2022
Bildquelle: pixabay

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