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Kirtik an der Prioritätenliste der Politik für PCR-Tests

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Zur Frage der Prioritätenliste der Politik für PCR-Tests
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asr enttäuscht über die Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz

Urlaubsreisende müssen auf die Prioritätenliste

(lnp) Die Politik hat ihre Aufgaben nicht erfüllt: So lautet das Fazit der Allianz selbständiger Reiseunternehmen – Bundesverband e.V. (asr) nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Dem asr zufolge ist es den politisch Verantwortlichen nach zwei Jahren der Pandemie nicht gelungen, ausreichende PCR-Testkapazitäten verfügbar zu machen. So haben die Länderchefs zusammen mit Bundeskanzler Olaf Scholz wegen des Mangels entschieden, welche Bevölkerungsgruppen in der Zukunft bei der Vergabe von PCR-Tests priorisiert werden sollen.

Die Politiker haben sich auf Ältere, Vorerkrankte und das Personal im Gesundheitswesen geeinigt. Im Nachgang fordern Schulen, Kitas, Pflege-Verbände und viele andere Organisationen ebenfalls eine Einbeziehung in die Priorisierung. Der asr fordert, dass auch die Urlaubsreisenden in die Liste der priorisierten gesellschaftlichen Gruppen aufgenommen werden.

„Der Urlauber hat seine Reise im Vertrauen darauf gebucht, dass er den für die Einreise benötigten negativen PCR-Test rechtzeitig vor Reisebeginn buchen kann und das Ergebnis fristgerecht vorliegen hat“, betont asr-Vizepräsidentin Anke Budde. „Dies war Teil der Urlaubsentscheidung.“

„Zählen Urlauber nicht zu den priorisierten gesellschaftlichen Gruppen, besteht die Gefahr, dass PCR-Tests für Urlaubsreisen nur noch teuer in privaten Laboren erfolgen können. Damit entstehen je nach Dringlichkeit hohe zusätzliche Kosten, was sich gerade bei Familien massiv auf das Urlaubsbudget auswirkt“, kritisiert auch Winfried Schulze, der im asr-Präsidium für die Reiseveranstalter und -büros zuständig ist. „Alternativ bleibt nur die kurzfristige Stornierung der Urlaubsreise, wobei sich dann die Frage stellt, wer die Kosten dafür trägt.“

Dem asr zufolge gebe es bereits Anfragen von Kunden für die Finanzierung der privaten PCR-Tests durch die Reisebüros und -veranstalter. „Die ohnehin schon schwer gebeutelte Tourismusbranche braucht Maßnahmen, die ihre Wirtschaftlichkeit stärkt und nicht weiter schwächt“, so Anke Budde. „Die Unsicherheit über mögliche finanzielle Belastungen darf nicht dazu führen, dass sie Kunden vom Buchen abhält. Unsere Branche benötigt dringend einen Aufschwung, und ein wichtiger Faktor hierfür ist die Planungssicherheit für Urlauber.“

Quelle: Wilde & Partner Communications GmbH, 29.01.2022
Bildquelle: pixabay

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