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Afrikanische Schweinepest beim Schwarzwild in Parchim

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Afrikanische Schweinepest beim Schwarzwild in Parchim
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Fertigstellung des Kerngebietes in der Prignitz

(lnp) Im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern in unmittelbarer Nähe zum Land Brandenburg gab es Ende letzten Jahres mehrere Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) beim Schwarzwild. Die eingerichteten Restriktionszonen reichen auch in den Landkreis Prignitz, wo sehr zügig und konsequent alle erforderlichen Maßnahmen umgesetzt wurden.

Heute (25.01.2022) konnte der rund 12 Kilometer lange Festzaun auf dem Gebiet der Prignitz fertig gestellt werden. Der Zaun ist Teil der Wildschweinbarriere, die derzeit um das Kerngebiet in Mecklenburg-Vorpommern gebaut wird. Zuvor war das Gebiet mit einem Elektro-Zaun vorläufig eingegrenzt worden. Die sofort eingeleiteten großflächigen Suchen nach Fallwild führten bislang auf dem Territorium des Landkreises Prignitz zu keinen ASP-positiven Schwarzwildkadaverfunden.

Die Leiterin des Landeskrisenstabs zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, Verbraucherschutzstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer: „Ich danke dem Landkreis Prignitz für das sehr schnelle und engagierte Vorgehen, um die Ausbreitung der ASP nach Brandenburg zu verhindern. Bereits die Errichtung des E-Zauns innerhalb von nur zwei Tagen war auf Grund der guten Vorbereitung und des Zusammenspiels zwischen Land und Landkreis hervorragend. Die enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den Ländern und den Kommunen hat sich bewährt, der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest kann nur als Teamarbeit gelingen. Gleichzeitig sehen wir, wie wichtig Wachsamkeit und schnelles Handeln sind, denn der Eintrag in Mecklenburg-Vorpommern geht wahrscheinlich auf eine Übertragung durch den Menschen zurück.“

Der Landrat des Landkreises Prignitz Torsten Uhe: „Dank der vorhandenen Krisenstrukturen konnten wir sehr zügig alle notwendigen Maßnahmen einleiten, um der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu begegnen. Eine tolle und unkomplizierte Unterstützung erhielten wir von Anfang an von den ortsansässigen Jägern und Landwirten und ihren Verbänden sowie vielen Freiwilligen. Dafür ist der Landkreis sehr dankbar. Dies ist eine gute Basis, auch weiterhin mögliche wirtschaftliche Schäden durch die ASP abzuwenden.“

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, 25.01.2022
Bildquelle: pixabay

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