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Ausstellung „PIPELINE:ARCHÄOLOGIE“ tourt durchs Land

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(lnp) Minister Brodkorb: Vielen Menschen archäologische Kulturschätze nahebringen.

Die Sonderausstellung „PIPELINE:ARCHÄOLOGIE“ im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden geht in den kommenden beiden Jahren auf Tournee durch Mecklenburg-Vorpommern. Vom 6. März bis zum 26. Juni 2016 wird sie im Pommerschen Landesmuseum Greifswald zu sehen sein. Weitere Stationen sind Rostock, Neubrandenburg, Stralsund und Wismar. Die Wanderausstellung zeigt einen Querschnitt dessen, was bei den archäologischen Ausgrabungen auf den großen Erdgastrassen in Mecklenburg-Vorpommern zu Tage kam. Bis zum 31. Dezember 2015 sind die 239 Exponate noch in Groß Raden zu sehen.

„Mit der Wanderausstellung wollen wir vielen Menschen die archäologischen Kulturschätze des Landes nahe bringen, ohne dass sie weite Fahrtwege ins Museum haben“, sagte Kulturminister Mathias Brodkorb. „Mit der ersten Station in Greifswald werden auch viele Touristen einen Einblick bekommen können, wie reichhaltig das archäologische Kulturerbe des Landes ist“, so Brodkorb.

Vom Zeitpunkt der Eröffnung der Sonderausstellung am 1. Mai bis zum 30. November 2015 kamen 26.600 Besucherinnen und Besucher in das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden. Die genauen Besucherzahlen werden nach Jahresabschluss feststehen.

„In der Ausstellung erfahren Besucherinnen und Besucher, wie breit das Spektrum der archäologischen Funde im Land ist“, sagte Landesarchäologe Dr. Detlef Jantzen. „Ältester Fund ist eine Pfeilspitze aus Feuerstein, mit der die Menschen kurz nach dem Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren auf die Jagd nach Rentieren gingen“, so Jantzen. Durch die Nominierung für den „Lilienthal Designpreis“ in diesem Jahr sei auch die gestalterische Qualität der Ausstellung gewürdigt worden. Die Sonderausstellung wurde durch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege konzipiert und durch das Büro rutsch+rutsch in Schwerin ausgearbeitet.

Zur Sonderausstellung „PIPELINE:ARCHÄOLOGIE“ in Groß Raden zählte ein Rahmenprogramm mit Führungen, einer Vortragsreihe und Workshops u. a. für Schulklassen. Außerdem ist ein umfangreicher Begleitband erschienen. Die Veröffentlichung des Buches wurde durch die Firmen Gascade, Fluxys und Gasunie finanziell unterstützt.

Weitere Informationen:
www.freilichtmuseum-gross-raden.de

Quelle: Pressemitteilung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Nr. 142-15  vom 23.12.2015.

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