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Chancen für junge Menschen in Bayern weiter verbessert

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Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle zum Bildungsmonitor 2013

Erfreuliche Entwicklung bei der Ausbildungssituation und in der Zahl der Habilitationen

(LNP) „Es ist erfreulich, dass Bayern im Bildungsmonitor 2013 in der Spitzengruppe rangiert und es dem Freistaat dabei gelungen ist, sich im Vergleich zu den anderen Ländern am stärksten zu verbessern“, kommentiert Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die heute vorgelegte Studie „Bildungsmonitor 2013“.

Bayern rangiert beim Bildungsmonitor 2013 im bundesweiten Vergleich auf Rang 3 (2012 auf Rang 4), erzielte dabei aber laut Studie die „stärkste Verbesserung aller Länder im Vergleich zum Vorjahr“. Für den Minister ist deshalb klar: „Die Chancen für die jungen Menschen in Bayern wurden nachweislich weiter verbessert.“

Besonders erfolgreich erweist sich Bayern dabei nach der Bewertung des Instituts der deutschen Wirtschaft in der sog. Inputeffizienz, also bei der Frage, welchen Bildungserfolg Investitionen ermöglichen, und beim Zugang zur beruflichen Bildung (jeweils Rang 1). Nur 5,2 Prozent der Jugendlichen erhielten keinen Ausbildungsplatz (niedrigster Wert in Deutschland). „Das zeigt mir, dass die jungen Menschen in Bayern besondere Chancen haben, in der Schule eine solide Grundlage für ihre spätere berufliche und private Zukunft zu  erhalten.“  Deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt nach der Studie auch die Quote der Jugendlichen, die die duale Ausbildung mit Erfolg durchlaufen.

Bayern beweist aber auch besondere Stärke in der Schulqualität und bei der Forschungsorientierung an den Hochschulen (jeweils Rang 2). Bayern schneidet sowohl bei der Anzahl der Habilitationen wie auch der Promotionen sehr gut ab.

Durchaus erfolgreich erweist sich Bayern im Bildungsmonitor 2013 auch bei der Vermeidung von Bildungsarmut und in der Setzung von Prioritäten bei Ausgaben (jeweils Rang 3).

„Ich bin stolz darauf, dass es in Bayern in den vergangenen Jahren demnach gelungen ist, die Ausbildung von Fachkräften zu sichern und auch auf dieser Grundlage die Wachstumspotentiale in der Wirtschaft zu stärken“, so der Minister. Für die Autoren der Studie spielt dabei auch die zusätzliche Ausbildungsleistung der Hochschulen eine zentrale Rolle: Mehr Studierende haben die Hochschule erfolgreich abgeschlossen.

Als positiv bewertet Minister Spaenle auch die Tatsache, dass die Anzahl der Personen ohne Berufsabschluss unter den jungen Erwachsenen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist.

Für Minister Spaenle ergibt sich aus dem neuerlich guten Abschneiden des bayerischen Bildungs- und Hochschulwesens kein Grund, in den Anstrengungen einen Gang zurückzuschalten. „Wir wollen und müssen weiter kräftig in die Bildung unserer jungen Menschen investieren und dabei z.B. den Ganztagsausbau an Schulen weiter forcieren“, so der Minister. „So können wir junge Menschen unabhängig vom Elternhaus intensiv fördern und Familien können leichter Erwerbsarbeit mit Erziehungsaufgaben vereinbaren.“  Auch bei der intensiveren Förderung von MINT-Fächern sieht Minister Spaenle Handlungsbedarf. Vielfältige MINT-Initiativen an den Realschulen, Gymnasien und Hochschulen seien hier bereits angestoßen worden.

Der „Bildungsmonitor 2013“ wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ erarbeitet und erscheint jährlich.

Bayerisches Staatsministerium für
Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
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