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RCDS Cottbus fordert Rücktritt Platzecks und Szymanskis

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(LNP) Nach dem verpatzten öffentlichem Auftritt des Ministerpräsidenten in Cottbus anlässlich der Fusion der Brandenburgischen Technischen Universität und der Fachhochschule Lausitz, fordert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Cottbus den Rucktritt der Verantwortlichen. Unterstützung kommt vom Landesverband.

Wohl noch nie hat ein Ministerpräsident seine Bürger öffentlich so verärgert, wie es Matthias Platzeck (SPD) gestern in Cottbus tat. Wohl noch nie ist ein Oberbürgermeister einer Großstadt vor den Augen seiner Einwohner so umgefallen, wie Frank Szymanski (SPD) gestern. Nach Meinung des RCDS Cottbus, ist das so nicht mehr tragbar.

Am Dienstag, dem 14. August, zogen erneut mehr als 600 Bürger durch die Straßen der Stadt, um gegen die geplante Zwangsfusion zu demonstrieren. Ihr Ziel war das Dieselkraftwerk, dort sollte an diesem Tag Ministerpräsident Platzeck (SPD) reden. Doch was die Landesregierung aus dem weit entfernten Potsdam mitbrachte, dass versetzte die Bürger in Aufruhr. Innenminister Woidke (SPD) lies allen Anwesenden an seiner Meinung über sie teilhaben und Platzeck lies eine ganze Reihe von leeren Versprechungen ab, so zum Beispiel, dass alle Mitarbeiterstellen gehalten werden würden. Dies irritiert vor dem Hintergrund, dass in den letzten Wochen mehr als einhundert Arbeitsverhältnisse an beiden Hochschulen nicht verlängert wurden. Auch der Oberbürgermeister sprach sich für die Zwangsfusion aus, nachdem er zuvor noch die Volksinitiative als Erfolg gefeiert hatte.

Philipp Uckert, Vorstandsvorsitzender des Rings Christlich Demokratischer Studenten Cottbus (RCDS Cottbus): “ Frank Szymanski hat seine eigenen Bürger übergegangen und ist eingeknickt. Er kann nicht mehr als Oberhaupt unserer Stadt dienen. Wenn er konsequent ist, dann muss er zurücktreten.”

Der Landesvorsitzende des RCDS Nordost, Jan Reddehase, kann den Ärger verstehen: “Wer einmal lügt dem glaubt man nicht. Die rot-rote Regierung unter Matthias Platzeck brach den Hochschulpakt und erleichterte die Hochschulen des Landes um viele Millionen Euro. Die gleiche Regierung lügt uns hier nun öffentlich die Taschen voll. Es ist genug, Matthias Platzeck sollte abtreten.”

Was bleibt ist die Wut der Betroffenen, die sich gestern noch gesteigert hat, der Kampf hat gerade erst begonnen.

Philipp Uckert
Vorstandsvorsitzender RCDS Cottbus
vorsitzender@rcds-cottbus.de

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