Justizministerin ehrt Sportverein für Projekt „Mit Fußball zurück ins Leben“

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Justizministerin Hoffmeister ehrt Sportverein für Projekt „Mit Fußball zurück ins Leben“

(lnp) Justizministerin Hoffmeister ehrt Sportverein für Projekt „Mit Fußball zurück ins Leben“. Beim Besuch bei der Sportgemeinschaft Groß Quassow übergibt Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) einen Spendenscheck aus Sammelaktion im Ministerium.

„Wiedereingliederung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenn die Resozialisierungsarbeit nur allein der Justizvollzugsanstalt überlassen werden würde, wäre mit dem Tag der Entlassung aus der Haft Schluss. Da darf die Arbeit jedoch nicht aufhören, genauso wie die Arbeit an der Resozialisierung auch schon während der Haftzeit starten muss. Daher ist es umso wichtiger, wenn mit Vereinen, den Kommunen, den Behörden diese Verzahnung funktioniert“, sagte Justizministerin Hoffmeister in Groß Quassow. Sie besuchte die Sportgemeinschaft Groß Quassow, die sich für die Resozialisierung von Jugendstrafgefangenen aus der Jugendanstalt Neustrelitz einsetzen.

Dank des Projektes „Mit Fußball zurück ins Leben“ können Gefangene bei der SG Groß Quassow am Fußballtraining und Punktspielen teilnehmen. Voraussetzung ist jedoch eine positive Entwicklung im Strafvollzug und ihre Eignung für Lockerungsmaßnahmen. Die jungen Gefangenen werden im Rahmen von Ausgängen in der Anstalt abgeholt und begleitet. „Gemeinschaftssport fördert das soziale Verhalten und den Fairnessgedanken. Die Jugendlichen lernen, sich zu integrieren und auch mit Niederlagen umzugehen. Die SG Groß Quassow hilft Gefangenen seit mittlerweile 15 Jahren dabei, künftig ein straffreies Leben führen zu können“, hob die Justizministerin hervor.

Der Verein kündigte an, auch im kommenden Jahr das Projekt „Mit Fußball zurück ins Leben“ fortzusetzen. Dafür hat Ministerin Hoffmeister eine kleine Spende von 150 Euro überreicht. Die Spende kam beim Tag der offenen Tür im Justizministerium Ende November zusammen.

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Quelle: Pressemitteilung Nr. 93/17 vom 21. Dezember 2017.
Bildquelle: Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern