GRÜNE: Verbot von Fracking bleibt trotz kleiner Verbesserungen unzureichend

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(LNP) Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert die geringfügigen angekündigten Verbesserungen der Bundesregierung zum Verbot von Fracking auch in privaten Wassergewinnungsgebieten als völlig unzureichend. „Die Bundesregierung versucht mit diesen Aussagen zu verstecken, dass Fracking mit giftigen Chemikalien damit weiterhin im überwiegenden Teil Deutschlands erlaubt werden soll“, kritisiert Angela Dorn, energiepolitische Sprecherin der GRÜNEN im Hessischen Landtag. „Es ist für uns selbstverständlich, dass sensible Wasser- und Naturschutzgebiete besonders berücksichtigt werden und gerade Mineralwasser- und Brauereibrunnen unter strengen Schutzvorschriften stehen, ob sie nun in privater Hand sind oder nicht. Daher ist es eine Farce, wenn Hendricks und Gabriel sich jetzt als Umweltschützer hinstellen, obwohl die Lücken im Frackinggesetz noch immer so groß wie Scheunentore sind.“

Für die Erdgassuche werde bei der Hochrisikotechnologie Fracking der Boden mit großen Mengen an Wasser, Sand und giftigen Chemikalien aufgebrochen. Die dabei benötigten Chemikalien gefährden das Grundwasser. Daher fordern die GRÜNEN, dass Fracking mit giftigen Chemikalien verboten werden müsse, und verweisen auf die hierzu gemeinsam eingebrachte Bundesratsinitiative der Länder Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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