Brandenburg und Lettland: Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen

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Brandenburg und Lettland: Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
Brandenburg und Lettland: Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen

(lnp) Erfolgreiche Zusammenarbeit von Brandenburg und Lettland auf dem Gebiet des Veterinärwesens findet Fortsetzung.

Mit einem Besuch in Lettland wird die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Veterinären aus Brandenburg und Lettland, die bereits Mitte der 1990er-Jahre ihren Anfang nahm, weiter vertieft. Im Dezember reist ein Vertreter der „Task Force Tierseuchenbekämpfung“ nach Riga, um sich dort mit ihren lettischen Kolleginnen und Kollegen unter anderem über die Afrikanische Schweinepest auszutauschen. Verbraucherschutzminister Helmuth Markov lobte die fachliche Kooperation:

„Tierseuchen kennen keine Grenzen und Fragen des Tierschutzes oder des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung können langfristig nur auf europäischer Ebene gelöst werden. Deshalb ist es wichtig Eigeninitiative zu zeigen und den eigenen Horizont zu erweitern. Ich begrüße diesen Austausch sehr, denn er ist für alle Beteiligten ein großer Gewinn. Ich hoffe, dass wir auch in den kommenden Jahren viel voneinander lernen können.“ Bereits Anfang November hatte sich ein lettischer Spezialist über die Brandenburger Erfahrungen im Umgang mit der Geflügelpest informiert. Bei zwei Betriebsbesichtigungen standen die betrieblichen Maßnahmen zur Seuchenvorsorge im Mittelpunkt.

Bei den bisherigen Besuchen standen so unterschiedliche Themen wie die Verhütung und Bekämpfung von Tierseuchen und Zoonosen sowie Fragen des Tierschutzes und der Lebensmittelsicherheit auf dem Programm. Der fachliche Austausch schließt dabei die aktive Teilnahme an Workshops im Partnerland ebenso ein, wie die Mitwirkung an Tierseuchenübungen. Die Afrikanische Schweinepest spielt aktuell im Baltikum eine große Rolle. Dort hat sie bereits gravierende wirtschaftliche Folgen für Schwarzwild- und Hausschweinebestände. Die mit großer Offenheit geteilten praktischen Erfahrungen der lettischen Spezialisten sind auch für Brandenburg von größtem Wert, schließlich genügt schon ein auf einem Rastplatz achtlos weggeworfenes Wurstbrot aus einer infizierten Region, um die Tierseuche über weite Entfernungen zu verbreiten.

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
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Quelle: Pressemitteilung Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz vom 07.12.2015.
Bildquelle: pixabay.com