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Internationaler Kindertag steht im Zeichen der Pandemie

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(lnp) Gerade der heutige Tag gibt uns Gelegenheit, allen Kindern und Jugendlichen Danke zu sagen: für die geleistete Solidarität, für die große Disziplin und Rücksichtnahme. Ich bin mir als Bundeskinderministerin bewusst, wie sehr sich Familien und Kinder in den zurückliegenden 15 Monaten einschränken mussten. Kinder leiden besonders unter den Maßnahmen, sie vermissen Kita, Schule, Schwimmbad, die gemeinsame Zeit im Freundeskreis und den Besuch bei den Großeltern, viele sind verunsichert durch die Sorgen der Erwachsenen.  

Umso wichtiger ist es, dass wir Kinder und Jugendliche begleiten, sie unterstützen und ihnen Zeit geben, damit sie wieder in den Alltag zurückfinden und Versäumtes aufholen können. Mit unserem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ setzen wir genau dort an. Wir wollen Kinder und Jugendliche stärken und fit machen für die Zukunft.  

Ich bin sehr dankbar, dass Kinder und Jugendliche so toll mitmachen und sich gemeinsam mit den Erwachsenen gegen die Ausbreitung des Virus stellen. Damit schützen sie sich und andere. Indem wir alle vorsichtig sind, tragen wir dazu bei, dass die Fallzahlen weiter sinken. Dann können auch die Beschränkungen weiter gelockert werden. Und dann können wir den nächsten Kindertag hoffentlich auch bald wieder in einem passenden Rahmen feiern.  

Die Pandemie hat uns gezeigt: Die Rechte von Kindern stehen nicht von allein im Mittelpunkt. Kinder gehören zu den schutzbedürftigsten Gruppen unserer Gesellschaft. Daher müssen ihre Rechte sichtbarer werden und einen festen Platz in unserer Verfassung bekommen. Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist heute wichtiger denn je.  Wir haben jetzt noch ein Zeitfenster, um in Bundestag und Bundesrat einen guten Kompromiss zu erzielen. Ich appelliere an allen Beteiligten, diese Chance zu nutzen. Sie wird so schnell nicht wiederkommen.“

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 01.06.2021
Bild: pixabay

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