(LNP) Für die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern hat im Mai die Sonne geschienen. „Der Start ist im Urlaubsjahr mehr als gelungen und wird das wechselhafte Wetter im Juni und Juli etwas abpuffern können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Schwerin. Von Januar bis Mai hatten knapp zwei Millionen Gäste (+9,5 %) zwischen Zarrentin und Ahlbeck rund 7,7 Millionen Übernachtungen (+8,3 %) gebucht.
Usedom (15,5/10,5 %) und die Mecklenburgische Seenplatte (10,7/10,9%) konnten als Reisegebiete von Januar bis Mai bei Ankünften und Übernachtungen zweistellig zulegen. Rügen und Hiddensee, Fischland-Darß-Zingst und die Mecklenburgische Ostseeküste lagen bei den Zuwächsen nur knapp darunter. Insgesamt wird für 2012 eine Übernachtungszahl von 28 Millionen angestrebt. 2011 waren in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 27,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet worden.
„Wie wichtig die Entwicklung von noch mehr Saisonunabhängigkeit ist, zeigt sich immer wieder angesichts eines wechselhaften Sommers“, sagte Glawe. „In ganzjährigen attraktiven Angeboten liegen für die Branche auch wirtschaftliche Perspektiven. Die Eröffnung des Darwineums in Rostock in diesem Jahr ist ein solches weiteres wetterunabhängiges Angebot.“ Auch das Phantechnikum in Wismar und das Agroneum in der Seenplatte folgen diesem Ansatz, mit neuartigen Ausstellungskonzepten und vielen Erlebnisangeboten neue Möglichkeiten für Gäste anzubieten.
Die Zuwächse verteilten sich auf alle Betriebsarten. Hotellerie und Ferienwohnungen, aber auch Campingplätze und Jugendherbergen sowie Rehakliniken profitierten. Die Branche setzt in Mecklenburg-Vorpommern jährlich etwa 7 Milliarden Euro um. Mehr als 2.700 Betriebe sind in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 185.000 Betten am Markt. Außerdem bieten 189 moderne Campingplätze weitere 100.000 Schlafgelegenheiten.
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